Unkrautjäten endet mit überraschender Festnahme am Bahnhof Neumünster
Hildegund LachmannUnkrautjäten endet mit überraschender Festnahme am Bahnhof Neumünster
Ein Mann wurde am Montagmorgen dabei beobachtet, wie er Unkraut an der Zentralstation Neumünster jäten wollte. Was wie eine harmlose Aufräumaktion wirkte, führte kurz darauf zu einer überraschenden Festnahme – die Bundespolizei stellte fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Der Vorfall begann, als Beamte den Mann auf Gleis 1 zu einer routinemäßigen Kontrolle ansprachen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten sie fest, dass er von mehreren Staatsanwaltschaften zur Fahndung ausgeschrieben war. Weitere Ermittlungen ergaben einen offenen Haftbefehl wegen Betrugs beim Bezug von Sozialleistungen.
Der Mann war zuvor zu einer Geldstrafe verurteilt worden, hatte diese jedoch nicht beglichen. Stattdessen muss er nun die ausstehenden zehn Tage einer Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.
Nach dem Fund wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Der Fall zeigt, wie routinemäßige Polizeikontrollen ungelöste juristische Angelegenheiten ans Licht bringen können. Statt die ursprüngliche Strafe zu zahlen, wird er seine Strafe nun hinter Gittern absitzen.






