Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr nach nächtlichem Angriff
Hans-Werner HövelMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr nach nächtlichem Angriff
Zoo Karlsruhe nach nächtlichem Vandalismus-Angriff in Schockzustand
Der Zoo Karlsruhe ist entsetzt: Unbekannte drangen in der Nacht ein, verwüsteten Tiergehege und richteten erhebliche Schäden an. Die Eindringlinge beschmierten Fenster, warfen Müll in die Anlagen und sorgten für chaotische Zustände. Die Mitarbeiter stehen nun vor einer aufwendigen Aufräumaktion und müssen gleichzeitig prüfen, ob Tiere verletzt oder traumatisiert wurden.
Der Angriff erfolgte unter dem Schutz der Dunkelheit. Die Täter drangen gewaltsam in das Zoogelände ein und bewarfen die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären mit Abfall. Auch das Affenhaus wurde verwüstet: Wände wurden mit Eiscreme beschmiert, und Holzbesteck landete in einem der Gehege.
Zoo-Sprecher Timo Deible verurteilte die Tat als "sinnlos und grausam". Er warnte, dass einige Tiere schädliche Gegenstände verschluckt oder Verletzungen erlitten haben könnten, die sich nicht sofort zeigen. Tierärzte beobachten die betroffenen Arten genau, doch eine endgültige Einschätzung der Schäden könnte Tage dauern.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, bisher jedoch keine Spur. Die Behörden werten Überwachungsaufnahmen aus und bitten Zeugen, sich zu melden.
Der Zoo bleibt für Besucher geöffnet, während die betroffenen Bereiche gereinigt und gesichert werden. Die Mitarbeiter arbeiten unter Hochdruck, um die Sicherheit aller Tiere zu gewährleisten, während die Fahndung nach den Verantwortlichen weiterläuft. Das volle Ausmaß der Schäden – sowohl an Eigentum als auch an der Tierwelt – wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen.