07 April 2026, 20:32

Vierjähriger mit Zigarette auf Fahrerschoß: Autofahrer ohne Führerschein angeklagt

Ein Kind sitzt in einem Rollstuhl auf der Straße.

Vierjähriger mit Zigarette auf Fahrerschoß: Autofahrer ohne Führerschein angeklagt

Ein 22-jähriger Autofahrer in Deutschland ist angeklagt worden, nachdem die Polizei bei einer Verkehrskontrolle einen vierjährigen Jungen ungesichert auf seinem Schoß sitzen fand. Der erschütternde Vorfall ereignete sich auf der Autobahn A8 bei Unterhaching in der Nähe von München, wo Beamte zudem entdeckten, dass das Kind eine Zigarette im Mund hatte.

Bei der Kontrolle kamen mehrere Verstöße ans Licht: Der Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein und versuchte, die Beamten mit einem gefälschten Dokument zu täuschen. Statt sicher in einem Kindersitz angeschnallt zu sein, saß der Junge auf dem Schoß des Fahrers. Später fanden die Ermittler den vorgeschriebenen Kindersitz im Kofferraum des Wagens – einfach weggeworfen.

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Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Ihm werden Urkundenfälschung, Fahren ohne Führerschein sowie die mangelnde Sicherung eines Kindes vorgeworfen. Der Jugendschutz wurde umgehend über den Fall informiert, um das Wohl des Jungen zu prüfen.

Der Vorfall wirft Fragen nach der Kindersicherheit und verantwortungsvollem Fahren auf. Die Polizei bestätigte, dass der Fahrer sich wegen aller Vorwürfe vor Gericht verantworten muss. Weitere Maßnahmen hängen von den Ergebnissen der Jugendamtsuntersuchung ab.

Dem Fahrer drohen nun schwerwiegende rechtliche Konsequenzen, darunter Anklagen wegen Urkundenfälschung und Verkehrsverstößen. Das Jugendamt wird über das weitere Vorgehen in der Betreuung des Jungen entscheiden. Der Fall unterstreicht die Gefahren rücksichtsloser Fahrpraktiken – insbesondere dann, wenn Kinder beteiligt sind.

Quelle