Werder Bremen steht mit acht Spielen vor dem Abgrund – wer trägt die Schuld?
George BenthinWerder's Abwärtsspirale hat Konsequenzen - Werder Bremen steht mit acht Spielen vor dem Abgrund – wer trägt die Schuld?
Werder Bremen kämpft mit acht Spieltagen bis Saisonende gegen den Abstieg
Der Verein liegt derzeit nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz, den der FC St. Pauli belegt. Hinter den Kulissen wächst der Druck – im Sommer könnten weitreichende personelle Konsequenzen folgen.
Die sportliche Krise kostete bereits Cheftrainer Horst Steffen im Frühjahr seinen Posten. Sein Nachfolger Daniel Thioune sorgte mit zwei Siegen in Folge kurz für Hoffnung, doch die 0:2-Niederlage gegen Mainz am vergangenen Wochenende warf die Mannschaft zurück.
Abseits des Platzes mehren sich die Kritik an Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer. Ihre Zukunft ist ungewiss, während der sportliche Niedergang des Vereins fortschreitet. Auch Johannes Jahns, Leiter der Kaderplanung, soll aufgrund der schwachen Leistungen des Teams seinen Posten verlieren.
Am kommenden Samstag steht für Werder Bremen das nächste entscheidende Spiel an: gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg. Die Partie ist von besonderer Brisanz, da beide Teams in der Tabelle gefährdet sind. Historisch gesehen hat der Klub bereits mehrmals gegen den Abstieg kämpfen müssen – etwa in den Spielzeiten 1999/2000 und 2004/05, als Relegationssiege den Klassenerhalt in der Bundesliga sicherten. Der letzte Abstieg in die 2. Bundesliga 1980/81 führte zu finanziellen Engpässen, bevor der Verein später in die Eliteklasse zurückkehrte.
Der Klassenerhalt bleibt Werders einziges Saisonziel. Mit den anstehenden Schlüsselspielen steht die Vereinsführung unter Beobachtung, und Veränderungen scheinen unvermeidlich. Die Ergebnisse der verbleibenden Partien werden entscheiden, ob der Klub den Abstieg abwendet oder sich erneut in den Relegationsspielen behaupten muss.






