Woidke setzt auf Wirtschaftswachstum für Brandenburgs Zukunft nach Koalitionsbruch
Birgitt OttoWoidke: Brandenburg soll Spitzenregion in Deutschland werden - Woidke setzt auf Wirtschaftswachstum für Brandenburgs Zukunft nach Koalitionsbruch
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat das Wirtschaftswachstum zum zentralen Thema der Koalitionsgespräche mit der CDU gemacht. Die Verhandlungen folgen dem Scheitern der einzigen SPD-BSW-Allianz Deutschlands. Beide Seiten streben nun an, bis Ende Februar oder Anfang März eine gemeinsame Vereinbarung zu finalisieren.
Woidke und der CDU-Landesvorsitzende Jan Redmann arbeiten seit über drei Wochen an einem Koalitionsplan. Der SPD-Politiker hat dabei klare Ziele: Brandenburg soll zu einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands aufsteigen. Für ihn ist die Wirtschaft die Grundlage für breitere soziale Stabilität – besonders mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen.
Die wirtschaftliche Belebung bleibt zwar Priorität, doch Woidke will auch die Zusammenarbeit mit Berlin in Wissenschaft und Forschung ausbauen. Zwar gab es in der Vergangenheit Kooperationen zwischen den beiden Bundesländern, etwa in den Bereichen Infrastruktur und Behindertenpolitik, konkrete Ergebnisse bei Innovationsprojekten blieben in den letzten Jahren jedoch unklar dokumentiert.
Der Anstoß für die neue Koalition kommt nach dem Zerbrechen des früheren SPD-Bündnisses mit der BSW. Beide Parteien suchen nun neuen Schwung, um die politische Mitte zu stärken und wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen, bevor die Wähler erneut an die Urnen treten.
Ein endgültiger Koalitionsvertrag wird bis Anfang März erwartet. Das Abkommen soll Pläne zur Stärkung der brandenburgischen Wirtschaft sowie zur Intensivierung der Forschungszusammenarbeit mit Berlin enthalten. Der Erfolg dieser Vorhaben wird voraussichtlich die politische und wirtschaftliche Landschaft der Region bis zur nächsten Wahl prägen.






