14 April 2026, 16:20

Zeitumstellung 2023: Was Arbeitnehmer über Lohn und Überstunden wissen müssen

Uhr an der Seite eines Gebäudes mit weißem Hintergrund, die Zeit über Stunden- und Minutenzeiger anzeigt.

Zeitumstellung 2023: Was Arbeitnehmer über Lohn und Überstunden wissen müssen

Zeitumstellung in Deutschland: Was Arbeitnehmer wissen müssen

In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2023 werden die Uhren in Deutschland um eine Stunde vorgestellt – von 2:00 Uhr springt die Zeit direkt auf 3:00 Uhr. Diese Umstellung hat Auswirkungen auf Arbeitszeiten, Löhne und Überstundenregelungen für viele Beschäftigte im Land.

Während der Zeitumstellung müssen Arbeitnehmer, deren Schicht in die "verlorene" Stunde fällt, ihre Arbeitszeit dennoch vollständig ableisten. Arbeitgeber dürfen gesetzlich verlangen, dass Mitarbeiter bis zum ursprünglichen Ende ihrer Schicht bleiben. Das Bundesarbeitsgericht hat bestätigt, dass Unternehmen ein berechtigtes Interesse daran haben, ihren Betrieb ohne Unterbrechung aufrechtzuerhalten.

Für Stundenlöhner könnte die fehlende Stunde zu einem etwas geringeren Gehalt führen – sofern nicht Vertrag oder Betriebsvereinbarung etwas anderes regeln. Festangestellte mit Gehaltszahlung spüren hingegen keine Unterschiede in ihrem Einkommen. Ob und wie Überstunden vergütet werden, hängt von individuellen Verträgen, Tarifverträgen oder betrieblichen Regelungen ab. Manche Beschäftigte erhalten Zusatzzahlungen, andere bekommen stattdessen Freizeitausgleich.

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Fehlt eine vorherige Vereinbarung zu Überstunden, dürfen Arbeitgeber diese nur anordnen, wenn sie sie auch bezahlen. Mitarbeiter können nicht gezwungen werden, die verlorene Stunde nachzuarbeiten, ohne ihre Zustimmung. Die nächste Zeitumstellung auf Normalzeit erfolgt in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026, wenn die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt werden.

Die anstehende Umstellung bedeutet für Arbeitnehmer, dass sie ihre Verträge prüfen sollten, um zu verstehen, wie sich Lohn oder Arbeitszeiten ändern könnten. Arbeitgeber müssen dabei die gesetzlichen Vorgaben zu Überstunden und Vergütung einhalten. Die Umstellung unterstreicht, wie wichtig klare Absprachen zwischen Unternehmen und Belegschaft sind.

Quelle