Zwei Frauen verlieren 45.000 Euro durch perfide Bankbetrugsmaschen in Sachsen
Hans-Werner HövelZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Zwei Frauen verlieren 45.000 Euro durch perfide Bankbetrugsmaschen in Sachsen
Zwei Frauen in Deutschland sind auf raffinierte Bankbetrügereien hereingefallen und haben dabei insgesamt fast 45.000 Euro verloren. Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben, überredeten sie, hohe Summen auf gefälschte Konten zu überweisen. Die Vorfälle ereigneten sich in den vergangenen Wochen in Zwickau und im Vogtlandkreis.
In Zwickau erhielt eine Frau einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bank-Sicherheitsabteilung. Der Betrüger warnte sie vor kompromittierten Kontodaten und drängte sie, ihr Geld aus Sicherheitsgründen auf ein sogenanntes Treuhandkonto zu transferieren. Bevor sie den Schwindel durchschaute, überwies sie fast 27.000 Euro.
Ein weiteres Opfer im Vogtlandkreis wurde auf ähnliche Weise hereingelegt. Die Betrüger überzeugten sie davon, dass ihre persönlichen Daten geleakt seien und sie sofort handeln müsse. Unter Druck überwies sie 18.000 Euro auf ein Konto, das von den Kriminellen kontrolliert wurde.
In beiden Fällen traten die Anrufer professionell auf und nutzten überzeugende Bankfachbegriffe. Die Behörden warnen die Bevölkerung, bei unerwarteten Anrufen die Echtheit durch eine Rückfrage über die offiziellen Kanäle der Bank zu prüfen.
Die beiden Frauen verloren gemeinsam 45.000 Euro durch diese getrennten Betrugsfälle. Die Polizei ermittelt, hat jedoch noch keine Angaben dazu gemacht, wie viele ähnliche Fälle im vergangenen Jahr in Sachsen gemeldet wurden. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht, wenn unaufgefordert finanzielle Ratschläge am Telefon erteilt werden.






