20 December 2025, 17:01

48 Stunden Neukölln

Ein Kalender mit einem Foto in der Mitte, auf dem eine Hand mit einem Kuchen darauf zu sehen ist.

48 Stunden Neukölln

48 Stunden Neukölln

Teaser: Innerhalb von 48 Stunden präsentieren rund 300 Kulturinstitutionen und Vereine die Vielfalt des künstlerischen Potenzials Neuköllns beim Kunst- und Kulturfestival.

19. Dezember 2025, 12:26 Uhr

Vom 3. bis 5. Juli 2026 kehrt das Festival 48 Stunden Neukölln zurück und füllt den Berliner Bezirk mit Kunst, Performances und Ausstellungen. Seit nunmehr vier Jahrzehnten bleibt die Veranstaltung kostenfrei und für alle zugänglich – eine Feier der kreativen Energie und kulturellen Vielfalt des Viertels.

Das Festival startete 1999 auf Initiative der Kulturaktivistin Dorothea Kuckertz und des Neuköllner Kulturamts. Sein Ziel war klar: das künstlerische Potenzial des Bezirks sichtbar machen und die vielfältigen Gemeinschaften zusammenbringen. Im Laufe der Jahre hat es sich zu einem Großereignis entwickelt, das Teilnehmer aus über 160 Nationen mit unterschiedlichen Hintergründen, Religionen und Perspektiven anzieht.

Anders als klassische, kuratierte Festivals setzt 48 Stunden Neukölln auf ein dezentrales, offenes Modell. Sowohl etablierte Künstler als auch Newcomer können mitmachen und Veranstaltungen in Ateliers, auf Straßen oder öffentlichen Plätzen organisieren. Mittlerweile beteiligen sich rund 300 Kulturinstitutionen und Gruppen mit einem Programm, das von Livemusik bis zu interaktiven Workshops reicht. Viele Angebote laden Besucher ausdrücklich zum Mitmachen und Gestalten ein. Ob Malen, Performen oder kollaborative Projekte – das Festival verwandelt Zuschauer in aktive Teilnehmer. Dieser partizipative Ansatz ist längst zu einem seiner Markenzeichen geworden.

Die Ausgabe 2026 wird Neukölln erneut für 48 Stunden in einen kreativen Hotspot verwandeln. Ohne Eintrittsgelder und mit einer Mischung aus arrivierten und aufstrebenden Talenten spiegelt das Festival weiterhin den dynamischen Geist des Bezirks wider. Die Organisatoren erwarten ein weiteres Jahr mit gut besuchten Veranstaltungsorten, spontanen Auftritten und gemeindegetragener Kunst.