14 March 2026, 16:17

AfD Brandenburg setzt auf Springer: Kurs auf Alleinregierung 2029

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Plakaten, auf denen ein Banner auf der rechten Seite zu sehen ist.

AfD-Landesvorsitzender Springer in Brandenburg bestätigt - AfD Brandenburg setzt auf Springer: Kurs auf Alleinregierung 2029

René Springer wird die Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg weitere zwei Jahre führen. Die Delegierten wählten ihn mit 82,3 Prozent der Stimmen wieder – ein leicht besseres Ergebnis als seine vorherigen 82,1 Prozent. Seine Wiederwahl fällt in eine Phase, in der die Partei darauf abzielt, bei der Landtagswahl 2029 erstmals eine Alleinregierung zu bilden.

Springer steht seit 2022 an der Spitze der brandenburgischen AfD. Unter seiner Führung hat die Partei ihren Einfluss in einer Region ausgebaut, in der politische Verschiebungen die Landschaft neu geformt haben. Seit 2019 wächst die Unterstützung für rechtspopulistische Kräfte: Die konkurrierende BSW-Partei erreichte bei der Wahl 2024 16,1 Prozent. Dieser Aufstieg trug im Januar 2026 zum Scheitern der SPD/BSW-Koalition bei und zwang SPD und CDU zu einem Bündnis, um der Unzufriedenheit der Wähler und dem wachsenden Extremismus zu begegnen.

Im Mittelpunkt von Springers jüngstem Wahlkampf stand das Ziel, 2029 die absolute Mehrheit zu erringen. Wiederholt betonte er, Brandenburg künftig ohne Koalitionspartner regieren zu wollen. Seine deutliche Bestätigung im Amt deutet darauf hin, dass die Mitglieder diesen Anspruch teilen – und die AfD ihren Machtanspruch in der Landespolitik weiter vorantreibt.

Mit Springer an der Spitze bereitet sich die AfD nun auf die Wahl 2029 vor. Seine Wiederwahl unterstreicht den anhaltenden Aufwind der Partei in Brandenburg. Die Entscheidung der Wähler wird zeigen, ob die AfD ihre wachsende Unterstützung in eine Alleinregierung umsetzen kann.

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