26 January 2026, 18:57

Annett Möller verlässt RTL: Das Ende einer Ära im Morgen-TV

Drei Personen, zwei Männer in Blazern und Krawatten und eine Frau in einem roten Kleid, sitzen an einem Schreibtisch mit Papieren und anderen Gegenständen und führen eine Diskussion vor einem Fernseher mit einem Bildschirm und Lampen im Hintergrund.

"Schweres Herz" wegen Kündigung bei RTL - Annett Möller verlässt RTL: Das Ende einer Ära im Morgen-TV

Annett Möller wird ihre Rolle als Co-Moderatorin der Morgenformate von RTL aufgeben, nachdem der Sender Punkt 6, Punkt 7 und Punkt 8 einstellt. Die 47-jährige Moderatorin, die 2022 zu den Sendungen stieß, steht nun vor einer ungewissen beruflichen Zukunft, während RTL sein Fernsehprogramm heute grundlegend umstrukturiert.

Die Änderungen sind Teil umfangreicher Einschnitte bei RTL Deutschland, wo rund 600 Stellen gestrichen werden – viele davon im Nachrichtenbereich.

Möller hat noch vier Drehwochen vor sich, bevor die letzten Folgen im Mai ausgestrahlt werden. Sie gab zu, keine konkreten Pläne für die Zeit danach zu haben, und scherzte, die Fans sollten sich bei der RTL-Führung für eine Position beim Sender oder beim Schwestersender n-tv einsetzen. Eine Rückkehr zu RTL aktuell jedoch kommt für sie nicht infrage.

Die Morgensendungen werden zu einem neuen gemeinsamen Format mit ntv zusammengefasst, wodurch Möller und viele Kollegen ihre aktuellen Positionen verlieren. Offener als viele sprach sie über die harte Realität des Fernsehgeschäfts, in dem plötzliche Veränderungen Fernsehprogramme von heute auf morgen beenden können. Trotz der Unsicherheit will Möller ihre letzten Tage an der Seite ihres Co-Moderators Simon Beeck genießen. Die beiden arbeiten seit 2022 zusammen, und sie möchte die verbleibende Zeit vor der Kamera voll auskosten.

Mit dem Ende der Morgensendungen und der laufenden Umstrukturierung bei RTL reiht sich Möller in die lange Liste der Mitarbeiter ein, die gezwungen sind, neue Wege zu suchen. Die Entscheidung des Senders, sein Fernsehprogramm zu straffen, hat Hunderten die Stelle gekostet – viele in der Branche stehen nun vor derselben Herausforderung: einen Neuanfang zu finden.