Autohaus Bahri in Wittorf: Gebrauchtwagen ohne Schnickschnack und Druck
Hans-Werner Hövel
Autohaus Bahri in Wittorf: Gebrauchtwagen ohne Schnickschnack und Druck
Autohaus Bahri liegt an der Altonaer Straße in Wittorf, einem Viertel, das eher industriell als lebendig wirkt. Wer hier ein gebrauchtes Auto sucht – ohne Schnickschnack, ohne aufdringlichen Verkauf – landet oft hier. Die Autohandlung findet man unter der Nummer 132, in einem schmucklosen Gebäude mit einer Reihe von Fahrzeugen vor der Tür: kleine Kompaktwagen, vielleicht ein oder zwei SUVs. Keine riesigen Werbeschilder, keine Verkäufer, die einen hereinwinken. Nur Autos und Leute, die tatsächlich eines kaufen wollen.
Betritt man das Geschäft, herrscht sachliche Atmosphäre. Ein paar Fahrzeuge in der Ausstellung, ein Schreibtisch für die Papierkram, Mitarbeiter am Telefon oder bei der Kundenberatung. Man wird nicht bedrängt, aber auch nicht an der Hand genommen. Manche Käufer schätzen das – unkompliziert, faire Preise. Andere sagen, man brauche Geduld, ob beim Warten auf eine Probefahrt oder beim Klären der Formalitäten.
Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, samstags bis mittags. Sonntags, wie die meisten Läden hier, bleibt geschlossen. Die Online-Bewertungen – über 70 an der Zahl – ergeben im Schnitt 3,7 Sterne. Manche fahren zufrieden mit ihrem Wagen nach Hause, andere erwähnen kleinere Probleme: langsame Rückmeldungen, das eine oder andere übersehene Detail. Kein Betrug, aber auch nicht makellos. Am besten prüft man den Fahrzeugbericht selbst und stellt Fragen, bevor man etwas unterschreibt.
Den Bestand kann man zwar vorher online einsehen, doch das Angebot wechselt oft. Meist gebrauchte Wagen, hin und wieder ein neueres Modell, aber nichts Exklusives. Keine Luxusimport, kein riesiger Parkplatz. Nur praktische Fahrzeuge. Wer sucht, sollte vorbeischauen – nur sollte man keine VIP-Behandlung erwarten. Es ist ein Ort ohne viel Tamtam, was für die einen passt und für die anderen nicht.
Die Anfahrt ist einfach: Man steuert den industriell geprägten Teil Wittorfs an, dort, wo die Altonaer Straße auf die Kieler Straße trifft. Der Hof ist leicht zu finden, Parkplätze gibt es genug, und meist ist jemand da, mit dem man sprechen kann. Allerdings der Hinweis: Wer auf jedes kleine Detail Wert legt, muss vielleicht mehr als einmal nachfragen.







