Basketball-Finale: Pešićs Abschied zwischen Bayern und ALBA Berlin
Hans-Werner HövelBasketball-Finale: Pešićs Abschied zwischen Bayern und ALBA Berlin
Das Basketball-Finale zwischen dem FC Bayern München und ALBA Berlin markiert das Ende einer Ära. Svetislav Pešić, eine Trainerlegende mit engen Verbindungen zu beiden Vereinen, wird nach dieser Saison in den Ruhestand gehen. Die Best-of-Five-Serie beginnt am Freitag und Sonntag in München, bevor sie am Mittwoch nach Berlin wechselt.
Pešić trainierte ALBA Berlin erstmals von 1993 bis 2000 und führte das Team zu vier deutschen Meistertiteln sowie zum Sieg im Korać-Cup. Später kehrte er nach München zurück, wo er die letzten zehn Jahre verbrachte und nun seine zweite Amtszeit als Cheftrainer des FC Bayern absolviert. Seine Ankündigung, zurückzutreten, verleiht diesem letzten Aufeinandertreffen zusätzliche Brisanz – es ist bereits das siebte Mal, dass diese beiden Mannschaften im Finale um die Meisterschaft aufeinandertreffen, ein Rekord für den Wettbewerb.
Der FC Bayern München geht als ungeschlagene Mannschaft in die Serie, nachdem er Trier und Bonn in den Playoffs jeweils mit 3:0 besiegte. Mannschaftskapitän Vladimir Lučić glaubt, dass Pešićs Abschied dem Team zusätzliche Motivation geben könnte. ALBA Berlin hingegen kommt mit Schwung in die Finalserie, nachdem die Mannschaft zehn harte Playoff-Spiele bestritten hat, darunter zwei volle Fünf-Spiele-Serien im Viertelfinale und Halbfinale.
ALBAs Malte Delow warnt sein Team, von Beginn an stark aufzutreten. Er deutet an, dass Bayern nach einer einwöchigen Pause möglicherweise nicht ganz auf dem Punkt sein könnte – eine Chance für ALBA, früh die Kontrolle zu übernehmen.
Die Finalserie startet mit zwei Spielen in München, bevor sie nach Berlin wechselt. Pešićs Karriere wird mit diesem Meisterschaftskampf zwischen zwei der traditionsreichsten Clubs Deutschlands ihren Abschluss finden. Der Ausgang wird entscheiden, ob er seine Laufbahn mit einem weiteren Titel krönt.







