Batteriespeicher werden für britische Energieversorger immer wichtiger – doch nicht alle sind überzeugt
Birgitt OttoBatteriespeicher werden für britische Energieversorger immer wichtiger – doch nicht alle sind überzeugt
Batteriespeicher entwickeln sich zu einem zentralen Thema für kommunale Energieversorger im gesamten Vereinigten Königreich. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mittlerweile vier von zehn Unternehmen aktiv an entsprechenden Projekten arbeiten. Die Ergebnisse deuten zudem auf ein wachsendes Interesse an Speicherlösungen hin – auch wenn einige Anbieter noch zögern, sie einzuführen.
Die Studie offenbart unterschiedliche Grade der Beschäftigung mit Batteriespeichern: 11 Prozent der Versorger haben bereits mit der Umsetzung von Projekten begonnen, während 46 Prozent noch mögliche Initiativen prüfen. Weitere 27 Prozent befinden sich in der Planungsphase – ein deutliches Zeichen für großes Interesse, wenn auch mit langsamerem Fortschritt.
Die Kapazitäten der geplanten oder laufenden Projekte variieren stark: Ein Drittel liegt im Bereich von 1 bis 5 Megawatt, ein weiteres Drittel zwischen 5 und 10 Megawatt. Großangelegte Vorhaben sind seltener: 23 Prozent bewegen sich zwischen 10 und 100 Megawatt, nur 7 Prozent überschreiten 100 Megawatt.
Trotz der regen Aktivitäten gaben 16 Prozent der Befragten an, kein Interesse an Speicherlösungen zu haben. Gleichzeitig stuften 35 Prozent Batteriespeicher als „hoch“ oder „sehr hoch“ relevant für ihre Geschäftsmodelle ein.
Die Daten zeigen einen klaren Trend zur verstärkten Nutzung von Batteriespeichern bei Energieversorgern. Während ein großer Teil noch in der Planungs- oder Evaluierungsphase steckt, hat eine kleinere, aber bemerkenswerte Gruppe bereits mit der Umsetzung begonnen. Die unterschiedlichen Projektgrößen und Engagementstufen spiegeln einen Sektor im Wandel wider, in dem Speichertechnologien eine immer wichtigere Rolle in den Energiestrategien der Zukunft spielen.







