Belfast brennt: Wie ein brutaler Angriff landesweite Unruhen entfachte
George BenthinBelfast brennt: Wie ein brutaler Angriff landesweite Unruhen entfachte
In Belfast hat sich in der vergangenen Woche schwere Unruhen ausgebreitet, ausgelöst durch einen brutalen Straßenangriff. Bei dem Vorfall hatte ein sudanesischer Staatsbürger einen Schotten fast enthauptet – eine Tat, die landesweite Empörung und weitere Ausschreitungen auslöste.
Die Gewalt eskalierte nach dem Angriff auf Stephen Ogilvie durch Hadid Allodid. Ein Video der Attacke verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und schürte damit Riots und Brandanschläge. Im Chaos wurden Unterkünfte von Migranten sowie ein afrikanisch geführter Supermarkt zum Ziel der Angriffe.
Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF widmete der Lage in einer 30-minütigen Ausgabe von ZDF heute live einen ausführlichen Beitrag. Darin warf das Programm Elon Musk vor, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Als Beleg diente ein Post auf X, in dem Musk die Aufrufe des Rechtsextremisten Tommy Robinson zu Protesten verstärkte und diese als „Jagd auf Migranten“ bezeichnete.
ZDF hinterfragte zudem, wer ein Interesse daran haben könnte, die Tat für politische Spaltung auszunutzen. Später räumte der Sender jedoch ein, dass seine Formulierungen unpräzise und irreführend gewesen seien.
Die Unruhen in Belfast führten zu Angriffen auf Migranten und erhebliche Sachbeschädigungen. Zwar thematisierte der ZDF-Beitrag Musks Rolle, korrigierte später aber die fehlerhafte Darstellung. Die Lage bleibt angespannt, während die Behörden mit den Folgen des initialen Angriffs und der anschließenden Gewalt konfrontiert sind.






