07 May 2026, 14:22

Berlin dominiert den Sport – nur nicht auf dem Fußballplatz

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Tor, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

Berlin dominiert den Sport – nur nicht auf dem Fußballplatz

Berlins Vorherrschaft im deutschen Sport hält an – nur nicht im Fußball

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Die Hauptstadt dominiert weiterhin den deutschen Sport – allerdings nicht auf dem Fußballplatz. In den Disziplinen Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey hat Berlin erneut die höchsten Auszeichnungen geholt. Doch im Fußball kämpfen die Vereine der Stadt weiterhin darum, an der Spitze mitzuspielen.

Die BR Volleys sicherten sich mit einem Auswärtssieg in Lüneburg ihren zehnten Meistertitel in Folge im Männer-Volleyball. Rund 50 mitgereiste Fans begleiteten das Team. Unterdessen krönten sich die Eisbären Berlin zum fünften Mal in sechs Jahren zum deutschen Eishockey-Meister.

Auf dem Basketballparkett zog Alba Berlin in die Bundesliga-Playoffs ein. Das Handball-Team der Füchse Berlin erreichte zudem das Halbfinale der Champions League. Diese Erfolge stehen in krassem Gegensatz zur langen Durststrecke des Berliner Fußballs.

Der letzte Fußball-Meistertitel der Stadt datiert aus dem Jahr 1931, als Hertha BSC triumphierte. Heute sieht es nicht danach aus, als würde Hertha bald in die Bundesliga zurückkehren. Union Berlin ist zwar nach dem Remis des VfL Wolfsburg in Freiburg vor dem Abstieg sicher, doch von der Jagd auf Titel ist der Verein weit entfernt. Die Bundesliga ist damit die einzige große europäische Liga, in der die Hauptstadt keinen nennenswerten Fußball-Einfluss besitzt.

Berlin führt in Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey. Doch im Fußball bleibt die Stadt die große Ausnahme. Ohne aktuelle Titel und ohne Spitzenpräsenz heben sich die Fußball-Nöte der Hauptstadt deutlich von ihren anderen sportlichen Erfolgen ab.

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