17 June 2026, 18:53

Blessing warnt: Linkspolitik gefährdet Deutschlands Attraktivität für Investoren

Die Linke schreckt Investoren ab - nicht die AfD

Blessing warnt: Linkspolitik gefährdet Deutschlands Attraktivität für Investoren

Der Bundesbeauftragte für Auslandsinvestitionen, Martin Blessing, hat Bedenken gegenüber linkspolitischen Debatten über Eigentumsrechte geäußert. Er warnt, dass solche Diskussionen die wirtschaftliche Attraktivität Deutschlands für ausländische Investoren beeinträchtigen könnten. Blessing war im September 2025 von Bundeskanzler Friedrich Merz in sein Amt berufen worden.

In Berlin setzen sich Linke und Grüne für massive Eingriffe in den Wohnungsmarkt ein. Ihre Vorschläge umfassen Enteignungen großer Wohnungsunternehmen sowie strenge Mietpreisbremse. Auch im Wahlprogramm der Linken wird die Forderung nach Vergesellschaftung explizit erhoben.

Blessing betonte, dass ausländische Investoren auf diese linksgerichteten Pläne negativer reagierten als auf den Aufstieg der AfD. Eine mögliche linke Mehrheit beunruhige potenzielle Investoren stärker als die hohen Umfragewerte der AfD. Internationale Unternehmen zeigten sich dagegen weniger besorgt über mögliche Wahlerfolge der AfD bei den anstehenden Landtagswahlen.

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Eine rechtspopulistische Mehrheit scheine Unternehmen hingegen weniger abzuschrecken. Als Beispiel führte Blessing Österreich an, wo die rechtspopulistische FPÖ an Regionalregierungen beteiligt ist, ohne dass es zu spürbaren wirtschaftlichen Konsequenzen gekommen sei.

Blessing rief die Bundesregierung dazu auf, das positive Image Deutschlands bei ausländischen Investoren zu nutzen. Er unterstrich die Notwendigkeit, Stabilität zu wahren und politische Weichenstellungen zu vermeiden, die das Vertrauen untergraben könnten. Deutschland gelte nach wie vor als verlässliches und stabiles Investitionsland.

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