25 June 2026, 10:14

Brandenburgs Wählerschaft wendet sich ab: AfD erstmalig mit 37 Prozent vorne

Umfrage: AfD auf Rekordhoch - Koalitionsunterstützung schwach

Brandenburgs Wählerschaft wendet sich ab: AfD erstmalig mit 37 Prozent vorne

Eine neue Umfrage in Brandenburg zeigt verschobene politische Präferenzen und weitverbreitete Unzufriedenheit mit der aktuellen Koalition. Die zwischen dem 18. und 22. Juni 2025 durchgeführte Erhebung offenbart deutliche Veränderungen bei der Wahlabsicht und der Einschätzung der politischen Führung.

Laut der Befragung von 1.159 wahlberechtigten Bürgern liegt die AfD mit 37 Prozent erstmals an der Spitze – ein Rekordwert. Die SPD bleibt stabil bei 22 Prozent, während die CDU auf 12 Prozent fällt. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verliert drei Prozentpunkte und kommt nur noch auf 4 Prozent.

Knapp 100 Tage nach Amtsantritt steht die SPD-CDU-Koalition in der Kritik. Lediglich 28 Prozent der Brandenburg sind mit der Arbeit der Regierung zufrieden. Eine Mehrheit von 57 Prozent spricht sich dafür aus, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke bis zur Wahl 2029 im Amt bleibt, doch seine persönliche Zustimmung liegt bei nur 46 Prozent.

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Zweifel an der Kompetenz der Koalition erstrecken sich auch auf zentrale Politikbereiche: 62 Prozent der Befragten bezweifeln, dass die Regierung die Bildungspolitik verbessern kann. Die Fehlerquote der Umfrage liegt zwischen ±2 Prozentpunkten (bei einem Ergebnis von 10 Prozent) und ±3 Prozentpunkten (bei 50 Prozent).

Die Ergebnisse skizzieren eine schwierige Phase für die regierende Koalition in Brandenburg. Während die AfD an Zuspruch gewinnt, bleibt das Vertrauen in die SPD-CDU-Partnerschaft gering. Die Umfrage spiegelt sowohl wandelnde politische Vorlieben als auch eine breite Skepsis gegenüber der Handlungsfähigkeit der Regierung wider.

Quelle