01 January 2026, 00:44

Bremen weitet Hilfsangebote für häusliche Gewalt aus – mit Fokus auf Täter und Opfer

Ein Plakat mit Bildern von Frauen und begleitendem Text.

Bremen weitet Hilfsangebote für häusliche Gewalt aus – mit Fokus auf Täter und Opfer

Bremen hat sein Unterstützungsangebot für Betroffene von häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt ausgeweitet. Zwei neue Beratungsstellen bieten nun spezialisierte Hilfe für sowohl Opfer als auch Täter:innen an. Die Programme zielen darauf ab, gewalttätiges Verhalten zu bearbeiten und dabei die individuelle Selbstbestimmung zu wahren.

Das Beratungs- und Interventionszentrum für Beziehungsgewalt, getragen von der Inneren Mission, bietet maßgeschneiderte Unterstützung für Überlebende. Die Angebote richten sich auch an nicht-binäre, intergeschlechtliche und trans Personen sowie an Männer, die Hilfe suchen. Die Einrichtung legt Wert auf Respekt vor persönlichen Entscheidungen und bietet gleichzeitig Orientierung.

Ein weiteres neues Angebot ist Intervention.Plus, das vom Verein Hoppenbank betrieben wird. Dieses Programm konzentriert sich auf Täter:innen und bietet präventive Beratung an, um gewalttätiges Verhalten nachhaltig zu beenden. Beide Einrichtungen stellen sicher, dass sowohl Betroffene als auch Verantwortliche Zugang zu passgenauer Unterstützung erhalten. Die beiden Zentren ergänzen bestehende Maßnahmen in Bremen zur Bekämpfung von häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt. Ihre Eröffnung unterstreicht das umfassendere Engagement der Stadt, das Problem durch Intervention und Prävention anzugehen.

Mit diesen Neuerungen verfügt Bremen nun über gezielte Ressourcen für sowohl Überlebende als auch Täter:innen von häuslicher Gewalt. Die Zentren bieten strukturierte Hilfsangebote, um Schaden zu verringern und langfristige Veränderungen zu fördern. Weitere Details zur Gründung oder Finanzierung der Einrichtungen waren in den Suchergebnissen nicht verfügbar.