Bundespolizei verlängert Grenzkontrollen bis September 2026 trotz hoher Belastung
Hildegund LachmannBundespolizei verlängert Grenzkontrollen bis September 2026 trotz hoher Belastung
Die deutsche Bundespolizei führt seit September 2024 Grenzkontrollen durch. Die Maßnahmen wurden erstmals unter der damaligen Innenministerin Nancy Faeser eingeführt und seitdem mehrfach verlängert – die jüngste Verlängerung gilt bis Mitte September 2026.
Ursprünglich 1951 als Bundesgrenzschutz gegründet, weiteten sich die Aufgaben der Behörde im Laufe der Zeit aus: Sie umfasst heute den Schutz des Schienenverkehrs, die Sicherheit der Seegrenzen sowie die Luftfahrtsicherheit. Der Hauptsitz bleibt in Potsdam.
Im Mai 2025 verschärfte Innenminister Alexander Dobrindt die Grenzkontrollen. Später räumte er ein, dass die zusätzlichen Aufgaben die Bundespolizei im vergangenen Jahr stark belastet hätten. Anfangs hatte er noch Zweifel geäußert, ob die Behörde den Mehraufwand durch die Grenzkontrollen bewältigen könne.
Neben ihren nationalen Pflichten unterstützt die Bundespolizei auch internationale Einsätze und sichert Großveranstaltungen ab. Die aktuellen Grenzkontrollen sind ungewöhnlich, da Binnenkontrollen im Schengen-Raum normalerweise nicht zulässig sind.
Trotz der operativen Herausforderungen setzt die Bundespolizei die Kontrollen fort. Die jüngste Verlängerung verlängert die Maßnahmen mindestens bis Mitte September 2026. Parallel dazu erfüllt die Behörde weiterhin ihre umfassenden Sicherheitsaufgaben.






