Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsfachkräfte durch neues Gesetz
George BenthinBundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsfachkräfte durch neues Gesetz
Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Gesundheitswesen zu beschleunigen. Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingebrachte Entwurf zielt darauf ab, bürokratische Hürden abzubauen und die Verfahren für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen zu vereinfachen.
Bei der Abstimmung am Donnerstag stieß das Vorhaben auf breite Zustimmung. Die Ampelkoalition und die Grünen unterstützten den Gesetzentwurf, während die rechtspopulistische AfD dagegen stimmte. Die Linke enthielt sich der Stimme.
Das Gesetz führt einheitliche Standards und digitale Verfahren ein, um den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten zu verringern. Zudem erhalten die Bundesländer die Befugnis, die Sprachkenntnisse von Bewerberinnen und Bewerbern aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Berufsqualifikation zu prüfen.
Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es noch den Bundesrat passieren. Bei einer Zustimmung treten die neuen Regelungen am 1. November 2026 in Kraft.
Die Reform soll die Anerkennung ausländischer Gesundheitsfachkräfte vereinfachen. Durch die Standardisierung und Digitalisierung des Prozesses erhofft sich die Bundesregierung, qualifizierten Fachkräften den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Bundesrat.






