Cadolzburg diskutiert über Wasserregeln – doch eine Krise bleibt aus
Hildegund LachmannCadolzburg diskutiert über Wasserregeln – doch eine Krise bleibt aus
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die Zuverlässigkeit der kommunalen Wasserversorgung entbrannt. Die Stadt betont jedoch, dass ihr Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei – Engpässe seien ausgeschlossen. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen vor allem Übergangsregelungen für örtliche Kleingärten, nicht aber ein genereller Wassermangel.
Die Gemeinde hat unter der Leitung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner eine umfassende Prüfung aller Wasser- und Abwassersysteme eingeleitet. Ziel ist es, die Anlagen auf modernen Stand zu bringen und mögliche Risiken zu identifizieren. Bisher deuten die Ergebnisse nicht auf eine Krise hin, sondern auf einen routinemäßigen Bewertungsprozess.
Für die betroffenen Kleingärtner stellt die Stadt vorübergehende Lösungen bereit, während an einer dauerhaften, rechtlich einwandfreien Regelung gearbeitet wird. Hintergrund sind Vorsorgemaßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes – nicht etwa eine Wasserknappheit.
Langfristig plant der Versorger ehrgeizige Projekte zur Stärkung der Infrastruktur, darunter die Erschließung neuer Wasserquellen und die Reaktivierung bestehender Brunnen. Sowohl die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler als auch der Versorger widersprachen Vehementen Befürchtungen einer dauerhaften Mangellage.
Die Überprüfung der Systeme wird fortgesetzt, um sicherzustellen, dass alle Anlagen den aktuellen technischen Anforderungen entsprechen. Die Übergangsregelungen für die Kleingärten bleiben bis zur Findung einer dauerhaften Lösung in Kraft. Die Stadtversorgung versichert erneut: Die Trinkwasserversorgung in Cadolzburg bleibe sicher und ununterbrochen gewährleistet.
