02 April 2026, 12:26

Defekter Panikverschluss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen

Ein Türschild mit der Aufschrift "Schützen Sie sich und Ihre Schiffskameraden" mit Laufbändern und Deckenbeleuchtung im Hintergrund.

Defekter Panikverschluss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen

Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 können seit über drei Wochen nicht trainieren. Grund ist ein defekter Panikverschluss an einer Notausgangstür in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße. Zwar wurde eine provisorische Lösung installiert, doch der Verein hält diese für unzureichend – sie erfülle nicht die Sicherheitsstandards.

Ausgelöst wurde das Problem durch den Ausfall des Panikverschlusses an der Notausgangstür. Ohne funktionierende Verriegelung konnte der Verein die Halle nicht sicher nutzen. Die Tür während des Trainings offen zu lassen, kam für die Vorsitzende Ute Ahn nicht infrage – aus Gründen des Einbruchschutzes und der Sicherheit.

Die Stadt Köln reagierte mit dem Einbau eines provisorischen Schlosses, das die Tür wieder regulär nutzbar machte. Doch der Vorstand des Turnvereins lehnte diese Lösung ab: Sie erfülle nicht die Anforderungen für eine schnelle Evakuierung im Notfall. Eine vollständige Erneuerung der Anlage sei unverzichtbar.

Ein neuer Panikverschluss wurde bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette verzögerten die Lösung. Diese Woche wird nun endlich das benötigte Ersatzteil erwartet. Sobald es eingetroffen ist, soll es laut Stadt unverzüglich eingebaut werden.

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Bis zur endgültigen Reparatur müssen die rund 300 Vereinsmitglieder weiter mit Einschränkungen leben. Die Stadt hat ein Unternehmen beauftragt, die Arbeiten umgehend nach Eintreffen des Teils durchzuführen. Bis dahin bleibt das Training aus Sicherheitsgründen ausgesetzt.

Quelle