Deutsche Bank schließt ihr Berliner PalaisPopulaire – und startet kulturellen Neuanfang
George BenthinDeutsche Bank schließt ihr Berliner PalaisPopulaire – und startet kulturellen Neuanfang
Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin. Die Entscheidung markiert eine Neuausrichtung der kulturellen Strategie des Instituts in der Hauptstadt. Gleichzeitig läuft der langjährige Mietvertrag für das Palais Unter den Linden aus.
Seit der Eröffnung wurde das PalaisPopulaire von der Bank betrieben. Das Programm läuft planmäßig bis Ende 2026 weiter. Für November ist als Abschluss ein großes Kulturfestival geplant.
Künftig will die Deutsche Bank ihre Kunstsammlung neu ausrichten. Die rund 2.000 Werke, die derzeit in Berlin zu sehen sind, sollen an wechselnden Orten präsentiert werden. Ziel ist es, durch flexible Formate und die Förderung junger Talente ein breiteres Publikum zu erreichen.
Die Schließung des PalaisPopulaire steht für einen Wandel im kulturellen Engagement der Bank. Die Sammlung bleibt zwar zugänglich, aber in neuen Kontexten. Der Übergang beginnt nach dem Abschlussfestival im November.
