30 April 2026, 20:23

Deutsche Wirtschaft wächst 2026 – doch Lieferengpässe bremsen die Industrie aus

Schwarze und weiße Fotografie eines Fabrikinneren mit Arbeitern, die an Maschinen arbeiten, Metallstangen und -stangen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Deutsche Wirtschaft wächst 2026 – doch Lieferengpässe bremsen die Industrie aus

Die deutsche Wirtschaft zeigte zu Beginn des Jahres 2026 Anzeichen einer Erholung. Im ersten Quartal zog die Konjunktur an, wobei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zu den vorherigen drei Monaten um 0,3 Prozent stieg. Sowohl die Exporte als auch die inländische Nachfrage trugen zu den positiven Zahlen bei.

Die jüngsten Daten deuten auf eine bescheidene, aber stetige Verbesserung hin. Zwischen Januar und März 2026 erhöhte sich das BIP im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 0,5 Prozent. Auch der private und öffentliche Konsum stieg an und stützte den wirtschaftlichen Aufschwung.

Die Exporte spielten eine zentrale Rolle für das Wachstum und expandierten im Laufe des Quartals. Dennoch bleiben Herausforderungen für bestimmte Branchen bestehen. Im April 2026 gaben 13,8 Prozent der Industrieunternehmen an, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen zu haben – ein Anstieg gegenüber Januar, als nur 5,8 Prozent mit ähnlichen Problemen konfrontiert waren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Einige Sektoren waren stärker betroffen als andere. Besonders hart traf es die chemische Industrie: 31,1 Prozent der Hersteller meldeten Engpässe. Es folgten die Hersteller von Gummi- und Kunststoffprodukten mit 22,9 Prozent. Bei Unternehmen der Elektroindustrie waren 17,2 Prozent betroffen, während 14,8 Prozent der Maschinenbauunternehmen mit Lieferproblemen zu kämpfen hatten.

Das erste Quartal 2026 brachte Deutschland wirtschaftliches Wachstum, getrieben durch höheren Konsum und steigende Exporte. Dennoch belasten Materialknappheiten weiterhin wichtige Industriebranchen, insbesondere die Chemie- und Kunststoffindustrie. Die Differenz zwischen den Zahlen von Januar und April unterstreicht die anhaltenden Spannungen in den Lieferketten.

Quelle