Deutschland plant Olympia-Bewerbung: Kiel und Rostock-Warnemünde im Wettstreit um Segelwettbewerbe
Birgitt OttoDeutschland plant Olympia-Bewerbung: Kiel und Rostock-Warnemünde im Wettstreit um Segelwettbewerbe
Deutschland erwägt eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Berlin, München und die Rhein-Ruhr-Region bleiben im Rennen, nachdem Hamburg seine Kandidatur zurückgezogen hat. Der Austragungsort für die Segelwettbewerbe steht noch nicht fest – als mögliche Gastgeber gelten Kiel und Rostock-Warnemünde.
Kiel wirbt aktiv um eine Rolle als möglicher Juniorpartner für die Olympischen Spiele. Die Stadt nutzt die Kieler Woche, um ihre Eignung zu unterstreichen. Schilksee in Kiel blickt auf eine starke olympische Tradition zurück: Hier fanden bereits die Segelwettbewerbe 1936 und 1972 statt.
Berlin hat sich bereits für Rostock-Warnemünde als bevorzugten Segelstandort entschieden. Kiel plant, seine Bewerbung am 1. Juli mit München und der Rhein-Ruhr-Region zu erörtern. Der Deutsche Segler-Verband wird anschließend am 17. August alle Vorschläge gemeinsam mit dem DOSB prüfen.
Philipp Buhl, Weltmeister und dreifacher Olympionike, unterstützt mittlerweile Kiels Bewerbung. Seine Zustimmung verleiht der Kampagne der Stadt zusätzlichen Rückenwind im Wettstreit um die Segelwettbewerbe.
Die endgültige Entscheidung über den Segelstandort steht noch aus. Die Gespräche zwischen dem Deutschen Segler-Verband und dem DOSB werden im August fortgesetzt. Kiels Bewerbung gewinnt zwar an Fahrt, doch Rostock-Warnemünde und Berlins Favorit bleiben starke Konkurrenten.
