Deutschland verpasst Frist für EU-Lohntransparenz – was jetzt passiert
George BenthinDeutschland verpasst Frist für EU-Lohntransparenz – was jetzt passiert
Deutschland hat die Frist für die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie verpasst. Das Gesetz sollte Lohnunterschiede deutlicher machen und hätte bis zum 7. Juni in Kraft treten müssen. Doch Verzögerungen haben den Prozess weiter in die Länge gezogen.
Die EU-Lohntransparenzrichtlinie zielt darauf ab, ungerechtfertigte Gehaltsunterschiede zwischen Beschäftigten offenzulegen. Die Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, hätten die Richtlinie bis Anfang Juni umsetzen müssen. Doch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat die notwendigen Schritte nicht fristgerecht abgeschlossen.
Das Ministerium hat zwar Vorbereitungen für das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet. Dennoch ist weitere Abstimmung erforderlich, bevor die neuen Regeln greifen können. Die ursprüngliche Frist wird daher nicht eingehalten.
Durch die Verzögerung steht Deutschland nun unter Zeitdruck, die Richtlinie schneller umzusetzen. Das Ziel des Gesetzes bleibt unverändert: durch mehr Gehaltstransparenz für fairere Löhne zu sorgen. Das Ministerium muss den Prozess abschließen, bevor die neuen Vorschriften Anwendung finden können.







