Drama und Stolpersteine: So chaotisch startete die neue GNTM-Staffel in Berlin

George Benthin
George Benthin
2 Min.
Eine Gruppe von Frauen läuft über den Laufsteg bei der London Fashion Week, umgeben von Zuschauern auf Stühlen und hellen Scheinwerfern.George Benthin

Viel Gejammer bei der ersten Catwalk der Frauen - Drama und Stolpersteine: So chaotisch startete die neue GNTM-Staffel in Berlin

Die neueste Staffel von Germany's Next Topmodel ist mit Drama, Spannung und dem ein oder anderen Stolperer – im wahrsten Sinne des Wortes – gestartet. Siebenundzwanzig Kandidatinnen bezogen am Vorabend ihrer ersten Modeschau ein gemeinsames Haus in Berlin, wo die Nervosität groß und die Stimmung geladen war. Von überraschenden Promi-Besuchen bis hin zu rutschigen Laufstegen bot die erste Folge jede Menge unvergessliche Momente.

Noch vor der Show zogen die Models in ihren neuen Wohnraum ein. Schnell kam es zu Streitigkeiten über die Bettverteilung und die begrenzte Anzahl an Duschen, was die Stimmung zusätzlich anheizte. Lediglich Juna, eine 23-Jährige aus München, brachte Berufserfahrung mit: Sie war bereits für die Designer Kilian Kerner und Danny Reinke auf dem Laufsteg unterwegs gewesen.

Am nächsten Tag kündigte Heidi Klum die bevorstehende Modeschau per Videobotschaft an – zur Freude und Nervosität der Kandidatinnen gleichermaßen. Die Outfits stammten von Designer Giuliano Calza von GCDS, viele davon freizügig und auffällig. Merret aus Berlin eröffnete die Show in einem winzigen Glitzer-Bustier und durchsichtigen Hosen, obwohl sie sich in ihrem Look unwohl fühlte. Alisa aus München hingegen stand zu ihrem gewagten Outfit und betonte, dass wahre Schönheit von innen komme.

Der marmore Laufsteg erwies sich als Herausforderung: Mehrere Models rutschten aus oder stolperten beim Gehen. Klum kritisierte später ihre Auftritte und monierte, dass fast alle Probleme mit der Frontpose hatten und unbeholfen wirkten. Die Spannung stieg weiter, als Lottie Moss – die Schwester von Supermodel Kate Moss – überraschend backstage auftauchte und mit schonungsloser Ehrlichkeit Tipps gab. Sie kommentierte sowohl die Laufstile als auch die Outfits der Kandidatinnen.

Für Kim, eine Transfrau am Anfang ihrer Transition, war das Erlebnis befreiend. Sie fühlte sich in ihrem sinnlichen Outfit wohl und sah ihre Teilnahme als Möglichkeit, andere zu inspirieren.

Die erste Modeschau der Staffel hinterließ einen bleibenden Eindruck – mit auffälligen Outfits, unerwarteten Pannen und einigen harten Kritikpunkten. Nun müssen die Kandidatinnen ihre Fähigkeiten verbessern und gleichzeitig den Druck des Zusammenlebens meistern. Der Wettbewerb hat gerade erst begonnen, doch die Messlatte liegt bereits hoch.

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