Drei Kandidaten kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach – wer überzeugt?
Hildegund LachmannDrei Kandidaten kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach – wer überzeugt?
Durach wählt am 8. März einen neuen Bürgermeister
Drei Kandidaten – Patrick Böck, Frank Fischer, der auch als Außenminister unterstützt wird, und Markus Kubatschka – treten an, um Gerhard Hock abzulösen, der nach Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl steht. Der Wahlkampf wurde von einer lebhaften öffentlichen Debatte begleitet, in der Bürger drängende lokale Themen auf die Agenda setzten.
Mit dem Rückzug des langjährigen Bürgermeisters Gerhard Hock eröffnet sich für die drei Bewerber die Chance auf das Amt: Patrick Böck (Freie Wähler), Frank Fischer (unterstützt von CSU und Grünen) sowie Markus Kubatschka (SPD).
Böck, 37 Jahre alt und in Durach verwurzelt, absolviert derzeit eine berufliche Weiterbildung und engagiert sich in der Freiwilligen Feuerwehr. Fischer bringt eine vielseitige Laufbahn mit: Ehemaliger Bundeswehrangehöriger, Bankkaufmann und Physiotherapeut. Kubatschka, Lehrer am Gymnasium Immenstadt, sitzt seit 2020 im Stadtrat. Ein kürzlich veranstaltetes Allgäuer Zeitung-Wahlforum im Livestream zog über 700 Zuschauer an. Diskutiert wurden unter anderem die Verlegung der Tennisplätze und die Pläne für den Fischer e-Bike. Weitere Themen waren bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Hochwasservorsorge, die Verbesserung von Schulen und Kitas sowie die Förderung von Jugendlichen und Senioren.
Der Sieger der Wahl am 8. März wird Hocks Nachfolge antreten und die künftige Politik Durachs prägen. Der neue Bürgermeister sieht sich vor immediate Aufgaben gestellt – von Infrastrukturprojekten bis hin zu sozialen Dienstleistungen. Die Bürger müssen sich entscheiden zwischen Böcks lokaler Verankerung, Fischers breiter Erfahrung und Kubatschkas kommunalpolitischer Bilanz.