03 February 2026, 02:44

Dschungelcamp-Schock: Kein Kandidat fliegt – Gil Oferims Tränen und Skandal-Aufarbeitung

Ein Elefant und ein Tiger kämpfen im Dschungel, umgeben von Bäumen und Vögeln, die am Himmel fliegen, mit Text am unteren Rand des Bildes.

Gil reicht Ariel die Hand - und niemand fliegt raus - Dschungelcamp-Schock: Kein Kandidat fliegt – Gil Oferims Tränen und Skandal-Aufarbeitung

Die neueste Folge von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" brachte eine überraschende Wendung: Alle neun verbliebenen Camp-Bewohner entgingen der Ausscheidung. Unterdessen kochten die Emotionen hoch – Gil Oferim brach während eines ergreifenden Telefonats mit seiner Familie in Tränen aus. Die Sendung griff zudem seinen umstrittenen Antisemitismus-Skandal aus dem Jahr 2021 auf, der in Deutschland eine breite Debatte ausgelöst hatte.

Der 51-jährige Schauspieler Stephen Dürr und der 30-jährige Landwirt Patrick Romer landeten beim Publikumsvoting auf den letzten Plätzen. Doch dank des Show-Formats mussten sie den Dschungel diesmal nicht verlassen.

Zu Beginn der Folge stellte die "Bushtucker-Trial"-Challenge vier Camp-Bewohner auf die Probe: Patrick Romer, Simone Ballack, Hardy Krüger Jr. und Hubert Fella scheiterten daran, genug Werkzeuge zu sammeln – neune Stars blieben länger als geplant gefangen.

Gil Oferim zeigte sich besonders emotional beim "Dschungel-Telefonat": Weinen überkam ihn, als er ausdrückte, wie sehr er Familie und Freunde vermisst. Seine Offenheit setzte sich fort, als Ariel ihre persönliche Geschichte erzählte – von ihrem Wunsch, die Tochter ihres Ex-Freunds zu adoptieren. Berührt von ihren Worten, reichte Oferim ihr später symbolisch die Hand und zeigte öffentlich seinen Respekt.

Die Folge thematisierte auch Oferims Skandal von 2021, als er fälschlich einen Hotelmitarbeiter in Leipzig des Antisemitismus bezichtigte. Nach einem langen Rechtsstreit widerrief er 2023 seine Vorwürfe, gestand Schuld ein und löschte das virale Video, das für Empörung gesorgt hatte. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein, doch der Vorfall hinterließ Spuren. Die öffentliche Meinung kippte von anfänglicher Solidarität zu Kritik, als Beweise die Unschuld des Hotelangestellten stützten – und die Debatte über die Gefahren falscher Anschuldigungen, die echte Fälle von Antisemitismus in Deutschland überlagern, neu entfachte.

Am Ende blieb alle neun Camp-Bewohner im Rennen, niemand musste die Show verlassen. Oferims emotionale Momente und die Aufarbeitung seines Skandals verleihen der Sendung zusätzliche Dramatik. Die Folgen seiner widerrufenen Vorwürfe prägen weiterhin die gesellschaftliche Diskussion über Verantwortung und die Konsequenzen falscher Beschuldigungen.