Eintracht Frankfurt in der Krise: Fünfte Niederlage in Folge erhöht den Druck
Hans-Werner HövelFrankfurt versinkt tiefer in der Krise - Fans buhen - Eintracht Frankfurt in der Krise: Fünfte Niederlage in Folge erhöht den Druck
Eintracht Frankfurt verliert zum fünften Mal in Folge – Druck auf den Verein steigt
Eintracht Frankfurt bleibt nach der 1:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim zum fünften Mal in Serie ohne Sieg. Die Fans zeigten deutlichen Unmut, während die Mannschaft weiter in der Krise steckt und nun fünf Punkte hinter den europäischen Qualifikationsplätzen liegt. Die Niederlage erhöht den Druck auf den Verein, schnell eine dauerhafte Lösung für die vakante Cheftrainerposition zu finden.
Die Frankfurter begannen die Partie vielversprechend: Neuzugang Arnaud Kalimuendo erzielte sein erstes Heimtor für den Club. Doch der frühe Vorsprung verflüchtigte sich, nachdem Torhüter Kauã Santos einen schweren Fehler beging, der Hoffenheim den Ausgleich ermöglichte. Die Gäste trafen anschließend innerhalb von nur 13 Minuten dreimal und entschieden die Partie für sich.
Die interimistischen Trainer Dennis Schmitt und Alex Meier, die nach dem Abgang des vorherigen Cheftrainers das Zepter übernommen hatten, verpassten damit ihren ersten gemeinsamen Bundesliga-Sieg. Das Duo wird zwar vorerst auch das bevorstehende Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur betreuen, doch die Suche nach einem langfristigen Nachfolger läuft weiter.
Laut Medienberichten führte der Verein bereits Gespräche mit mehreren Kandidaten, darunter Marco Rose, der derzeit bei RB Leipzig unter Vertrag steht, sowie Kjetil Knutsen vom norwegischen Klub Bodø/Glimt. Weitere Namen im Gespräch sind Alexander Blessin, Matthias Jaissle und der ehemalige Leverkusen-Trainer Roger Schmidt. Edin Terzić hingegen hat eine Absage erteilt. Sportdirektor Markus Krösche räumte ein, dass die Frustration der Fans verständlich sei – angesichts der schwachen Defensivleistungen und der ausbleibenden Erfolge.
Schon das nächste Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen steht an, wobei Rose als Favorit für die feste Anstellung gilt. Wer auch immer das Amt übernimmt, steht vor der dringenden Aufgabe, die Abwehr zu stabilisieren und das Vertrauen der Anhänger zurückzugewinnen.
Die Niederlage stürzt Frankfurt in eine schwierige Lage – sowohl in der Liga als auch auf europäischer Ebene. Ohne festen Trainer und mit einer lückenhaften Defensive muss der Verein zügig handeln, um weitere Rückschläge zu vermeiden. Das Duell gegen Leverkusen wird zur Nagelprobe, ob die interimistische Führung die Mannschaft noch einmal fangen kann.