Energie Cottbus kämpft mit Personalnot vor dem Topspiel gegen Duisburg
Birgitt OttoEnergie Cottbus kämpft mit Personalnot vor dem Topspiel gegen Duisburg
Energie Cottbus vor Personalproblemen im entscheidenden 3.-Liga-Spiel gegen MSV Duisburg
Vor dem wichtigen Drittliga-Spiel gegen den MSV Duisburg am Sonntag (13:30 Uhr) hat Energie Cottbus mit personellen Sorgen zu kämpfen. Mehrere Leistungsträger fallen aufgrund von Verletzungen, Sperren und Krankheiten aus. Die Partie ist von großer Bedeutung im Aufstiegskampf – und für die Zukunft des Vereins.
Ein Sieg könnte den Vorsprung auf einen direkten Konkurrenten auf sechs Punkte ausbauen. Noch wichtiger: Drei Punkte würden Energie Cottbus zwei weitere Jahre im Profifußball sichern.
Besonders die Abwehr bereitet dem Team Kopfzerbrechen. Innenverteidiger King Manu ist nach seiner fünften Gelben Karte der Saison gesperrt und hinterlässt eine Lücke in der Defensive.
Verletzungsbedingt fehlen zudem Axel Borgmann, Dominik Pelivan und Justin Butler – sie nahmen am Donnerstag nicht am vollen Mannschaftstraining teil. Auch Topscorer Erik Engelhardt, der diese Woche noch keine Trainingseinheit absolvieren konnte, ist fraglich. Der Stürmer fehlte drei Tage vor dem Spiel im Training. Trainer Claus-Dieter Wollitz wollte nicht bestätigen, ob Engelhardt rechtzeitig fit wird.
Krankheit und weitere Rückschläge erschweren die Vorbereitung. Timmy Thiele fehlte krankheitsbedingt, Leon Guwara konnte ebenfalls nicht trainieren. Sollte Engelhardt ausfallen, könnte der 20-jährige Ted Tattermusch seine Chance nutzen – nach überzeugenden Auftritten als Einwechselspieler und im Training.
Das Spiel könnte die Zukunft von Energie Cottbus prägen. Ein Erfolg würde nicht nur den Abstand im Aufstiegskampf vergrößern, sondern auch den Verbleib im Profifußball für zwei weitere Jahre sichern. Nun muss die Mannschaft mit zahlreichen Ausfällen klarkommen – in einem Spiel mit hoher Brisanz am Sonntag.






