17 April 2026, 18:23

EPG Baskets Koblenz feiert überraschenden Aufschwung in der ProA

Eine Gruppe von Männern und Kindern auf einem Basketballfeld mit Schildern im Hintergrund, die "Hala Osir Starga" lesen.

EPG Baskets Koblenz feiert überraschenden Aufschwung in der ProA

EPG Baskets Koblenz wendet das Blatt in der 2. Basketball-Bundesliga ProA

Nach zwei Jahren im Abstiegskampf hat der Verein in Deutschlands zweithöchster Spielklasse eine bemerkenswerte Wende geschafft: Mit Platz 10 liegt das Team aktuell sechs Ränge höher als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Ein neuer Trainer und ein frischer Spielstil haben der Mannschaft neuen Schwung verliehen.

Den Aufschwung leitete Cheftrainer Stephan Dohrn ein, ein aufstrebender Name im deutschen Basketball. 2024 führte er die Dragons Rhöndorf zum Meistertitel in der ProB, der dritthöchsten Liga, bevor er in Koblenz übernahm. Sein offensiv ausgerichtetes, temporeiches Spiel hat nicht nur die Fans begeistert, sondern auch die Leistungen der Mannschaft deutlich verbessert.

Doch trotz der Fortschritte zeigte die knappe Niederlage gegen den abstiegsbedrohten SC Paderborn am 23. März, wie fragil der Erfolg noch ist. Small Forward Jannis Sonnefeld bleibt dennoch zuversichtlich und betont, dass das Team weiterhin den achten Play-off-Platz anpeilen kann.

Hinter den Kulissen setzt Sportdirektor Thomas Klein auf eine vorsichtige Strategie. Zwar hat Dohrn ehrgeizige Ziele ausgegeben – etwa einen Platz unter den Top Vier bis zur Saison 2028/29 –, doch der Verein konzentriert sich lieber auf stetige, nachhaltige Entwicklung als auf kurzfristige Erfolge.

Der Wiederaufstieg von Koblenz ist das Ergebnis taktischer Veränderungen und einer neuen Mentalität. Mit einem etablierten System und einem Trainer, der Erfolge vorweisen kann, baut das Team an einer wettbewerbsfähigeren Zukunft. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob der Fortschritt dieser Saison von Dauer ist.

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