Erfurts Entenrennen feiert 29. Auflage – mit neuem Umweltbewusstsein
George BenthinGelb-Rote Entenparade in Erfurt - Erfurts Entenrennen feiert 29. Auflage – mit neuem Umweltbewusstsein
Erfurts jährliches Entenrennen feiert 29. Auflage – mit Umweltschutz-Debatte
Das traditionelle Entenrennen in Erfurt fand auch in diesem Jahr zum 29. Mal statt und lockte wieder zahlreiche Besucher in die Innenstadt. Der beliebte Event, der längst fester Bestandteil des lokalen Veranstaltungskalenders ist, bot wie gewohnt ein Rennen und einen Kreativwettbewerb. Doch diesmal blieben die kunstvoll gestalteten Schauenten an Land – aus Sorge um die Verschmutzung des Flusses.
Rund 3.500 Plastikenten gingen beim Hauptrennen an den Start und trieben die Gera hinab, von Luisenpark bis zur Krämerbrücke. Die schnellste Ente sicherte sich den Hauptgewinn. Das Rennen hat sich über die Jahre zu einem großen Familienmagneten entwickelt und füllt die Straßen mit Besuchern aus der Region.
Erstmals wurde in diesem Jahr auch die kreativste Ente prämiert. Über 500 kunstvoll verzierte Schauenten wurden eingereicht, doch keine davon kam ins Wasser. Die Organisatoren entschieden sich aus Rücksicht auf die Umwelt, die Enten nicht freizulassen – aus Angst, dass Bastelmaterialien den Fluss belasten könnten.
Das Entenrennen bleibt ein Highlight für Familien in Erfurt und verbindet Spaß mit Wettbewerb. Nächstes Jahr soll das Rennen voraussichtlich wieder stattfinden, doch ob die geschmückten Enten dann ins Wasser dürfen, hängt von weiteren Umweltprüfungen ab. Die Tradition bringt die Gemeinschaft weiterhin an den Ufern der Gera zusammen.






