05 May 2026, 22:05

Spritrabatt in Deutschland: Warum die Entlastung an Tankstellen oft ausbleibt

Grafik, die die Treibstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit zwei Linien, die den Preistrend über die Zeit darstellen, eine blaue Linie, die sinkende Preise anzeigt, und eine grüne Linie, die steigende Preise anzeigt.

Spritrabatt in Deutschland: Warum die Entlastung an Tankstellen oft ausbleibt

Deutschlands Spritrabatt: Versprochene Entlastung bleibt aus

Seit dem 1. Mai sollte der staatliche Kraftstoffrabatt Autofahrer entlasten. Doch an den Tankstellen kommt davon oft nur ein Bruchteil an. Zudem gibt es Streit darüber, wer von der Steuerermäßigung am meisten profitiert.

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Die Regierung senkte die Energiesteuer um 17 Cent pro Liter – sowohl für Diesel als auch für Superbenzin. Doch die Tankstellen geben die Ersparnis nicht vollständig weiter: Im Schnitt sank der Dieselpreis nur um 4 Cent, Superbenzin verbilligte sich um 12 Cent – deutlich weniger als vorgesehen.

Experten führen dies auf Lieferengpässe zurück. Auch die starke Abhängigkeit Deutschlands von Kraftstoffimporten könnte erklären, warum die Rabatte nicht in vollem Umfang ankommen. Die Folge: Der Verbrauch von Diesel und Benzin blieb weitgehend stabil.

Kritiker monieren, dass einkommensstärkere Haushalte überproportional von der Regelung profitieren. Da sie in der Regel mehr Sprit verbrauchen, erhalten sie auch einen größeren Anteil der Ersparnis – im Vergleich zu Geringverdienern.

Die Wirkung des Tankrabatts bleibt damit begrenzt: Die Preise sanken nur moderat, der Verbrauch ging nicht spürbar zurück. Zudem wirft die ungleiche Verteilung der Vorteile Fragen nach der Gerechtigkeit und der langfristigen Wirkung der Maßnahme auf.

Quelle