FDP-Epiphanie eskaliert: Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen für Eklat bei politischer **Veranstaltung**
Hans-Werner HövelLiberale Muppet Show: FDP-Spitzenpolitiker liefern Comedy-Act - FDP-Epiphanie eskaliert: Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen für Eklat bei politischer **Veranstaltung**
Die traditionelle Epiphanie-Veranstaltung der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Stuttgart nahm in diesem Jahr eine ungewöhnliche Wendung. Am 6. Januar 2026 sorgten die Spitzenpolitiker Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit Zwischenrufen und scharfen Kommentaren für Aufsehen. Parteichef Christian Dürr musste sich später vor dem Publikum zu den Folgen ihres Verhaltens äußern.
Die Unruhen begannen, als Kubicki und Strack-Zimmermann, die in einer Loge über der Bühne saßen, die Veranstaltung mit Zwischenrufen unterbrachen. Ihr Verhalten erinnerte an Statler und Waldorf, die meckernden Figuren aus der Muppet-Show. Kubicki griff Jan van Aken, den Co-Vorsitzenden der Linken, an und warf ihm vor, linke Gewalt zu verharmlosen, indem er Witze über das "Erschießen der Reichen und die Enteignung von Milliardären" mache. Zudem warnte er, eine linksextreme Terrorgruppe könnte eine Großstadt lahmlegen.
Die Bemerkungen des Duos wurden zunehmend persönlicher. Strack-Zimmermann scherzte, sie sei zwar "kein Miss Piggy", deutete aber an, Kubicki könnte durchaus Kermit sein. Dieser konterte mit der Bemerkung, falls der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew jemanden aus Deutschland entführen wolle, solle er sich lieber van Aken statt CDU-Chef Friedrich Merz vornehmen. Nach den Störungen betrat FDP-Vorsitzender Christian Dürr die Bühne, um die Veranstaltung zu beenden. Seine Worte bildeten den Schlussstrich unter die unerwarteten Turbulenzen des Abends.
Die sonst eher formelle Epiphanie-Feier endete mit scharfen politischen Wortgefechten und spöttischen Spitzen. Kubickis und Strack-Zimmermanns Zwischenrufe dominierten die Veranstaltung, während Dürrs Reaktion die Aufmerksamkeit wieder auf die Parteiführung lenkte. Der Vorfall unterstrich die Spannungen zwischen der FDP und linken Kräften in der deutschen Politik.