FDP in Schleswig-Holstein will 2027 zurück in die Regierung – mit Wehrpflicht-Debatte
George BenthinFDP-Landeschef Vogt: Hoffnung auf Regierungsbeteiligung - FDP in Schleswig-Holstein will 2027 zurück in die Regierung – mit Wehrpflicht-Debatte
FDP-Landeschef Vogt: Hoffnung auf Regierungsbeteiligung in Schleswig-Holstein
FDP-Landeschef Vogt: Hoffnung auf Regierungsbeteiligung in Schleswig-Holstein
FDP-Landeschef Vogt: Hoffnung auf Regierungsbeteiligung in Schleswig-Holstein
- November 2025, 15:37 Uhr
Christopher Vogt, Landesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Schleswig-Holstein, hat die zentralen Ziele seiner Partei für die kommenden Jahre skizziert. Nach dem Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl 2021 kämpft die FDP um neuen Einfluss – Vogt setzt dabei auf eine Stärkung der Verteidigungspolitik und strebt bis 2027 die Rückkehr in die Landesregierung von Schleswig-Holstein an.
Vor dem anstehenden Landesparteitag der FDP in Schleswig-Holstein stehen zwei zentrale sicherheitspolitische Anträge zur Debatte: Ein Antrag fordert den beschleunigten Aufbau moderner Sicherheitsstrukturen, ein weiterer, initiiert von Heiner Garg, schlägt die schrittweise Wiedereinführung von Wehr- und Ersatzdienst über einen Zeitraum von vier Jahren vor. Vogt räumt ein, dass die Wehrpflicht ein "kontroverses Thema" bleibe, hält eine Diskussion darüber aber für notwendig.
Der Parteitag wird die Weichen für die künftige Sicherheits- und Landespolitik der FDP in Schleswig-Holstein stellen. Sollten die Vorlagen zu Dienstpflicht und Standorterweiterungen angenommen werden, könnte dies die regionale Sicherheitspolitik in Schleswig-Holstein grundlegend verändern.