Fehmarnbelttunnel verbindet Skandinavien mit Europa durch Mega-Projekt unter der Ostsee
Hans-Werner HövelFehmarnbelttunnel verbindet Skandinavien mit Europa durch Mega-Projekt unter der Ostsee
In Norddeutschland nimmt ein großes Infrastrukturprojekt im Rahmen der Festen Fehmarnbelt-Querung Gestalt an. Das Vorhaben verbindet die Insel Fehmarn mit dem deutschen Festland durch einen 2,2 Kilometer langen Tunnel – ein zentraler Abschnitt des übergeordneten Skandinavisch-Mittelmeer-Korridors.
Das umfassende Fehmarnbelt-Projekt umfasst einen 18 Kilometer langen Absenktunnel zwischen Rødby in Dänemark und Puttgarden in Deutschland. Unter der Leitung des dänischen Staatsunternehmens Femern A/S begannen die Bauarbeiten 2021. Der Tunnel wird eine vierspurige Autobahn in zwei Röhren sowie eine zweigleisige Eisenbahnstrecke in zwei separaten Tunneln beherbergen.
Auf deutscher Seite hat Strabag mehrere Aufträge von der DB InfraGO AG erhalten. Diese decken wesentliche Teile der Fehmarnsund-Querung ab und sichern so den reibungslosen Fortschritt der Festlandanbindung. Die gesamte feste Verbindung soll eine entscheidende Lücke im europäischen Verkehrsnetz schließen. Nach Fertigstellung wird sie schnellere und direktere Routen zwischen Skandinavien und dem Mittelmeerraum bieten.
Der Fehmarnsund-Tunnel verbessert die Anbindung der Insel Fehmarn an das deutsche Festland. Zusammen mit dem Haupttunnel des Fehmarnbelts stärkt er die grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen. Das Projekt bleibt unter der Aufsicht von Femern A/S und seinen Baupartnern planmäßig im Zeitplan.