02 January 2026, 10:45

Fehmarnsund-Tunnel verbindet Deutschland und Dänemark mit moderner Infrastruktur

Ein Zug fährt durch einen Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

Fehmarnsund-Tunnel verbindet Deutschland und Dänemark mit moderner Infrastruktur

Ein großes europäisches Infrastrukturprojekt macht mit dem Bau des Fehmarnsund-Tunnels Fortschritte. Dieses ehrgeizige Vorhaben wird die Insel Fehmarn mit dem schleswig-holsteinischen Festland und Dänemark verbinden. Der Tunnel ist ein zentraler Bestandteil der Fehmarnbelt-Querung, die den Transport zwischen wichtigen Wirtschaftsstandorten und Häfen stärken soll.

Das Projekt umfasst einen kombinierten Straßen- und Eisenbahntunnel, der die Kapazitäten für Güter- und Personenverkehr deutlich erhöht. Innerhalb der Tunnelstruktur übernehmen Depenbrock und Kemna den Bau der Fahrbahndecke, die Hoch- und Tiefbauarbeiten sowie die Installation des Entwässerungssystems. Zu ihren gemeinsamen Aufgaben gehören zudem der Neubau der Bundesstraße 207, die Umlegung von Nebenstraßen und der Bau mehrerer Kreisverkehre.

Das Los 4 der Ausschreibung deckt ein breites Aufgabenspektrum ab – von Straßen- und Betriebsinfrastruktur bis hin zu Gleis- und Telekommunikationsanlagen. Innerhalb des Konsortiums übernimmt Depenbrock die technische Federführung. Karl-Heinrich Depenbrock, geschäftsführender Gesellschafter der Depenbrock-Gruppe, betonte, dass sich das Unternehmen geehrt fühle, zu einem so bedeutenden europäischen Projekt beizutragen. Nach seiner Fertigstellung wird der Tunnel eine nahtlose Wirtschaftsachse von Skandinavien bis nach Südeuropa schaffen.

Der Fehmarnsund-Tunnel entwickelt sich zu einer entscheidenden Straße, die die Anbindung zwischen Deutschland und Dänemark verbessert. Seine Inbetriebnahme wird Handelsrouten und Reiseverbindungen in der gesamten Region stärken. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Integration Nordeuropas mit Südeuropa durch moderne Infrastruktur.