19 February 2026, 06:50

Festnahme am Bahnhof Pinneberg: Gesuchter Einbrecher mit Europäischem Haftbefehl gefasst

Ein Polizeiwagen steht auf der Straßenseite vor einem Geschäft mit Glaswänden und -türen, das Stangen, Schilder mit Text und sichtbare Innenlichter und Gegenstände zeigt.

Festnahme am Bahnhof Pinneberg: Gesuchter Einbrecher mit Europäischem Haftbefehl gefasst

Eine routinemäßige Kontrolle am Bahnhof Pinneberg führte zur Festnahme eines 35-jährigen Slowaken. Bundespolizisten stellten fest, dass der Mann seit Anfang dieses Jahres wegen mehrerer Einbrüche in Geschäften in der Slowakei über einen Europäischen Haftbefehl gesucht wurde. Nun drohen ihm zusätzliche Anklagepunkte, nachdem er sich gegenüber Beamten und medizinischem Personal angeblich aggressiv verhalten haben soll.

Der Vorfall begann, als die Bundespolizei den Mann zu einer standardmäßigen Identitätsprüfung anhielt. Dabei legte er ein slowakisches Dokument zur Beantragung eines neuen Ausweises vor. Eine anschließende Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen der Diebstähle in der Slowakei vorlag.

Der Verdächtige soll bei der Befragung feindselig reagiert haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Im Polizeigewahrsam beleidigte er demnach Beamte sowie einen Arzt. Daraufhin wurden wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn eingeleitet.

Später bestätigten die Behörden, dass der Mann in der Slowakei bereits eine Haftstrafe verbüßte. Für eine frühere Verurteilung wegen Diebstahls in Höhe von über 1.000 Euro standen noch 14 Monate aus. Nach einer Gerichtsverhandlung wurde er in eine Justizvollzugsanstalt in Deutschland überstellt.

Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig prüft nun eine mögliche Auslieferung des Mannes in die Slowakei.

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Der Beschuldigte bleibt bis zum Abschluss des Auslieferungsverfahrens in Untersuchungshaft. Sollte er in die Slowakei zurückgeführt werden, muss er voraussichtlich die ausstehende Haftstrafe antreten. Deutsche Ermittler gaben keine Auskunft darüber, ob im Zusammenhang mit den Einbrüchen im Jahr 2024 weitere Verdächtige gesucht werden.