Flensburger Diako-Krankenhaus bekommt 2026 einen neuen Träger und Namen
George BenthinMalteser übernehmen Diako-Krankenhaus in Flensburg - Flensburger Diako-Krankenhaus bekommt 2026 einen neuen Träger und Namen
Flensburger Diako-Krankenhaus wechselt 2026 den Träger
Das evangelische Diako-Krankenhaus in Flensburg steht Anfang 2026 vor einem Trägerwechsel. Zum 1. März gehen sämtliche Anteile an die katholische Hilfsorganisation Malteser Deutschland, die dem Malteserorden angeschlossen ist. Der Schritt folgt einer Entscheidung der Diako-Geschäftsführung, um die Zukunft der geplanten Förde-Klinik langfristig zu sichern.
Dirk Outzen, Mitglied der Diako-Geschäftsführung, bezeichnete den Übergang als „entscheidend für die langfristige Ausrichtung der Klinik“. Gleichzeitig dankte er den Mitarbeitenden für ihr Engagement und den Maltesern für ihr verstärktes Engagement.
Die Übernahme hat keine Auswirkungen auf Bau oder Konzeption der Förde-Klinik. Die Malteser haben zugesagt, das Projekt in vollem Umfang zu fördern – Verzögerungen oder Änderungen sind damit ausgeschlossen. Bis zur Eröffnung der neuen Klinik arbeiten das Diako-Krankenhaus und das St.-Franziskus-Hospital wie geplant weiter zusammen.
Mit dem Trägerwechsel wird das Diako-Krankenhaus zu einer katholischen Einrichtung. Damit entfallen künftig – auch nach der gesetzlich vorgeschriebenen Beratung – Schwangerschaftsabbrüche. Alle bestehenden Arbeitsverträge bleiben jedoch unverändert, und es sind keine Stellenstreichungen vorgesehen. Zudem erhält das Krankenhaus unter dem neuen Träger einen neuen Namen.
Das übergeordnete ökumenische Gesundheitscampus-Projekt läuft wie geplant weiter. Dazu gehören eine psychiatrische Abteilung für Erwachsene und Kinder sowie das Ökumenische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe. Der Wechsel soll die Zukunft der Klinik stärken, ohne die bestehenden Leistungen zu beeinträchtigen.
Der Übergang zu den Maltesern tritt am 1. März 2026 in Kraft. Das Diako-Krankenhaus wird dann nach katholischen Richtlinien geführt, bietet jedoch keine Schwangerschaftsabbrüche mehr an, während alle Arbeitsverträge bestehen bleiben. Die Entwicklung der Förde-Klinik verläuft weiterhin nach Plan – ohne Veränderungen bei Zeitrahmen oder Struktur.