Freiburg verlängert Abfall-Partnerschaft mit Remondis und finanziert neue Verbundschule
Birgitt OttoFreiburg verlängert Abfall-Partnerschaft mit Remondis und finanziert neue Verbundschule
Freiburg hat seine langjährige Partnerschaft mit Remondis verlängert, um die Zukunft der Abfallwirtschaft in der Stadt zu sichern. Der neue Vertrag finanziert zudem ein großes Bildungsprojekt im westlichen Stadtbezirk. Die Vereinbarung markiert über 20 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern.
Die Entscheidung zur Vertragsverlängerung fiel nach einem wettbewerbsorientierten Ausschreibungsverfahren. Remondis setzte sich mit überzeugenden Konzepten für Kreislaufwirtschaft, Innovation und die Reduzierung von Umweltbelastungen durch. Die neuen Konditionen treten am 1. Januar 2027 in Kraft.
Im Rahmen des Vertrags behält Remondis seine 47-prozentige Beteiligung an der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF), dem städtischen Entsorgungs- und Reinigungsbetrieb. Die Partnerschaft garantiert damit langfristige Planungssicherheit für die Freiburger Abfallwirtschaft.
Die Ausschreibung selbst erbrachte Erlöse in Höhe von 21 Millionen Euro. Das gesamte Geld fließt in den Bau der neuen Verbundschule am Tuniberg. Die Schule umfasst eine dreizügige Gemeinschaftsschule, ein dreizügiges Gymnasium, eine Mensa sowie eine große Sporthalle und bietet Platz für bis zu 1.200 Schülerinnen und Schüler.
Die Vereinbarung sichert nicht nur die kontinuierliche Abfallentsorgung in Freiburg, sondern stellt auch erhebliche Mittel für die Verbundschule bereit – eine bedeutende Investition in die Bildungsinfrastruktur des westlichen Stadtteils. Das Projekt wird die lokalen Schulkapazitäten und -einrichtungen deutlich erweitern.
