11 April 2026, 12:22

Freiburgs Knopfhäusle-Viertel wird zum Vorbild für nachhaltige Stadtsanierung

Detailierte alte Karte von Freiburg, Deutschland, mit Text oben und unten, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Freiburgs Knopfhäusle-Viertel wird zum Vorbild für nachhaltige Stadtsanierung

Freiburgs historisches Knopfhäusle-Viertel durchläuft einen tiefgreifenden Wandel. Das Sanierungsprojekt, das Denkmalschutz mit moderner Nachhaltigkeit verbindet, hat den Energieverbrauch bereits um 45 Prozent gesenkt. Einige der ersten modernisierten Wohnungen wurden bereits 2022 und 2023 wieder bezogen.

Das Knopfhäusle gehört zu den kulturell bedeutendsten Stadtteilen Freiburgs. Die Sanierung verfolgt das Ziel, Klimaschutz, Bezahlbarkeit und den Erhalt des historischen Charakters in Einklang zu bringen. Rund 100 Wohnungen sollen bald zu Mieten verfügbar sein, die deutlich unter dem städtischen Durchschnitt liegen.

Die Arbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten. Die dritte Phase, die sich auf die Meisterhäuser konzentriert, ist mittlerweile fast abgeschlossen. Die vierte und letzte Bauetappe soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden.

Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die bestehende Gemeinschaft zu erhalten. Ehemalige Bewohner erhielten Vorrang bei der Rückkehr, um langjährige nachbarschaftliche Verbindungen zu bewahren. 2025 wurde das Projekt für seinen Ansatz sogar mit einem bundesweiten Förderpreis ausgezeichnet.

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Am 27. März 2026 präsentierte die Stadtimmobilien Freiburg GmbH die neuesten Fortschritte. Die Vorstellung unterstrich die Erfolge des Vorhabens – insbesondere die deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs bei gleichzeitig niedrigen Wohnkosten.

Bis Ende 2026 wird die Sanierung des Knopfhäusle-Viertels vollständig abgeschlossen sein. Die 100 modernisierten Wohnungen bieten dann bezahlbaren, energieeffizienten Wohnraum in einem geschützten historischen Umfeld. Mit seiner Kombination aus Nachhaltigkeit, Denkmalschutz und sozialem Zusammenhalt setzt das Projekt Maßstäbe für künftige Stadtsanierungen.

Quelle