20 December 2025, 09:44

FW-PI: Gefahrenstoffvorfall auf der A23 - 100 Einsatzkräfte vor Ort

Ein Rettungswagen steht auf der linken Seite einer Straße, während auf der rechten Seite ein Zelt eine Gruppe von Menschen schützt, bei der ein Tisch und ein Stuhl in der Nähe stehen.

FW-PI: Gefahrenstoffvorfall auf der A23 - 100 Einsatzkräfte vor Ort

FW-PI: Gefahrgutunfall auf der A23 – 100 Einsatzkräfte im Einsatz

Kreisfeuerwehrverband Pinneberg – Pinneberg – Datum: Samstag, 06. September 2025, 13:09 Uhr +++ ...✚ Weiterlesen

Bei einer Routinekontrolle eines Lkw auf der Autobahn A23 wurde ein Austritt gefährlicher Stoffe festgestellt. Der Vorfall ereignete sich am Rastplatz Steinburg und löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Die Behörden haben die Stelle inzwischen geräumt und gesperrt, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die Undichtigkeit wurde in einem Container auf einem in nördlicher Richtung fahrenden Lastwagen entdeckt. Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus – rund 100 Helferinnen und Helfer sind vor Ort im Einsatz, darunter Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW).

Die Freiwillige Feuerwehr Klein Offenseth-Sparrieshoop unterstützt mit Brandschutzmaßnahmen und setzt Atemschutztrupps ein. THW-Einheiten aus Elmshorn, Barmstedt und Itzehoe sind ebenfalls vor Ort und setzen einen Planierraupen ein, um den betroffenen Container zu entladen. Das DRK aus Itzehoe versorgt unterdessen die Einsatzkräfte mit Getränken. Spezialteams in Chemikalienschutzanzügen und mit umluftunabhängigem Atemschutz sichern das Gelände ab. Trotz des großen Einsatzaufgebots bestätigen die Behörden, dass keine Gefahr für Anwohner oder den Autobahnverkehr besteht.

Der Rastplatz bleibt bis auf Weiteres gesperrt, während die Ermittlungen andauern. Die Einsatzkräfte arbeiten daran, die Lage vollständig unter Kontrolle zu bringen. Wann die Stelle wieder freigegeben wird, steht derzeit noch nicht fest.