10 May 2026, 02:16

Gasspeicher in Deutschland füllen sich – doch die Sorge bleibt

Drei hölzerne Bretter mit der Aufschrift "Gaststätte Deutscher Kaiser Schmucker" sind an einer Gebäudewand über einem geschlossenen Rollladen angebracht.

Gasspeicher in Deutschland füllen sich – doch die Sorge bleibt

Deutschlands Gasspeicherstände steigen – doch Sorgen um die Versorgungssicherheit bleiben

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In den vergangenen zwei Wochen sind die Gasspeicherstände in Deutschland um drei Prozentpunkte gestiegen. Trotz dieses Fortschritts halten sich Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Die Bundesnetzagentur hat nun auf Kritik reagiert, wonach die aktuellen Füllstände als unzureichend angesehen werden.

Der Präsident der Behörde, Klaus Müller, betonte, es bestehe kein Grund zur Beunruhigung. Zwar gebe es öffentliche Forderungen, die Speicher bis Mitte Mai vollständig zu füllen, doch dies sei weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch notwendig. Müller verwies darauf, dass die dringende Lage der Jahre 2022 und 2023 nicht mehr bestehe – auch wenn die Speicher nach wie vor eine wichtige Rolle spielten.

Deutschlands große unterirdische Kavernenspeicher könnten im Bedarfsfall innerhalb von 30 Tagen aufgefüllt werden. Im vergangenen Winter hatten vier Flüssigerdgas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee maßgeblich dazu beigetragen, die Versorgung zu stabilisieren. Die Bundesnetzagentur erinnerte zudem daran, dass die Gasgroßhändler weiterhin in der Pflicht stehen, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Die Behörde hält die aktuellen Speicherstände für ausreichend. Zwar bleibe die Lage weiter unter Beobachtung, doch die Situation erfordere nicht mehr dasselbe Maß an Besorgnis wie in den Vorjahren. Händler und die bestehende Infrastruktur sollten künftig für Stabilität sorgen.

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