21 December 2025, 00:31

"Genug ist genug": Empörung über muslimisches Feiertagsabkommen

Eine belebte Szene mit verschiedenen Gegenständen, darunter Schirme, Fahrzeuge, Matten, Kisten, einen Hocker, Menschen, ein Mikrofon, eine Stromstange, Kabel und eine Moschee im Hintergrund.

"Genug ist genug": Empörung über muslimisches Feiertagsabkommen

„Es reicht!“ – Empörung über Muslim-Feiertags-Vertrag

Schleswig-Holstein unterzeichnet Abkommen – AfD und andere Parteien werfen dem Land kulturelle Selbstaufgabe vor

  1. September 2025, 11:27 Uhr

Schleswig-Holstein hat einen neuen Vertrag unterzeichnet, der Muslimen im Land zwei zusätzliche gesetzliche Feiertage gewährt. Die Vereinbarung ebnet zudem den Weg dafür, dass islamischer Religionsunterricht als reguläres Schulfach eingeführt wird. Doch der Schritt löst scharfe Kritik von Oppositionsparteien und Wissenschaftlern aus.

Laut Vertrag werden der erste Tag des Ramadan und das Opferfest (Eid al-Adha) künftig als offizielle Feiertage anerkannt. Muslimische Beamte, Angestellte und Schüler erhalten frei, um diese Anlässe zu begehen. Zudem sicherte sich der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) das Recht, eigene Bildungseinrichtungen zu betreiben und Imame auszubilden.

Die Vereinbarung vertieft die Gräben in der Debatte, wie Deutschland seine 5,5 Millionen Muslime integrieren soll. Der fraktionsvorsitzende der liberalen FDP, Christopher Vogt, äußerte Bedenken hinsichtlich der Imam-Ausbildung und möglicher Störungen des Schulbetriebs durch religiöse Feiertage. Der AfD-Abgeordnete Lukas Rehm verurteilte den Vertrag mit den Worten: „Es reicht! Deutschland muss sich endlich wieder zur Wehr setzen.“ Der AfD-Kreisverband Cloppenburg-Vechta warnte, „deutsche Kultur werde einer Ideologie geopfert“. Die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter kritisierte die Zusammenarbeit des Landes mit dem VIKZ und argumentierte, damit würden in der Debatte über den Islam ausschließlich ultra-konservative Stimmen verstärkt. Die Regelungen des Vertrags befeuern die Diskussionen über religiöse Anerkennung und kulturelle Identität in Deutschland.

Das Abkommen räumt Muslimen in Schleswig-Holstein erweiterte Rechte ein, darunter zwei zusätzliche Feiertage und die mögliche Einführung islamischen Unterrichts an Schulen. Doch der Widerstand von Parteien wie FDP und AfD sowie die Vorbehalte von Wissenschaftlern zeigen, wie angespannt die Lage bleibt. Die langfristigen Auswirkungen des Vertrags auf Integration und Bildung werden voraussichtlich weiter umstritten bleiben.