Grenzkontrollen bleiben – Dobrindt warnt vor Sicherheitsrisiken bei WM und Oktoberfest
George BenthinGrenzkontrollen bleiben – Dobrindt warnt vor Sicherheitsrisiken bei WM und Oktoberfest
Deutschland hat bekannt gegeben, die Grenzkontrollen aufgrund anhaltender internationaler Spannungen beizubehalten. Innenminister Alexander Dobrindt bestätigte die Verlängerung der Maßnahmen und verwies auf Sicherheitsbedenken im Vorfeld großer Veranstaltungen wie der Fußball-Weltmeisterschaft und des Oktoberfests. Er ging auch auf Sorgen ein, dass das Turnier Auswirkungen auf die nationale Stimmung haben könnte.
Seit der Wiedereinführung der Grenzkontrollen haben die Behörden etwa 35.000 Menschen an der Einreise gehindert. Fast 9.000 Personen mit ausstehenden Haftbefehlen wurden festgenommen, darunter auch über 1.400 mutmaßliche Schleuser. Dobrindt betonte, Deutschland bleibe ein sicheres Land, doch bei Großveranstaltungen sei besondere Wachsamkeit erforderlich.
Der Minister zerstreute Befürchtungen, der Konflikt im Iran könnte die Fanfeiern während der WM beeinträchtigen. Er räumte zwar ein, dass ungewiss sei, ob das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragene Turnier die Stimmung im Land verändern werde. Allerdings deutete er an, dass eine starke Leistung der deutschen Mannschaft die Stimmung heben könnte, während ein schwaches Abschneiden das Gegenteil bewirken dürfte.
Dobrindt ging noch einen Schritt weiter und äußerte sich zuversichtlich, dass die Nationalelf das Finale erreichen werde. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die Vorbereitungen für das Turnier auf Hochtouren laufen und Sicherheit weiterhin oberste Priorität genießt.
Die Grenzkontrollen bleiben vorerst bestehen, um die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen zu verstärken. Im Fokus der Regierung stehen weiterhin die Verhinderung unerlaubter Einreisen und der Schutz bei Großveranstaltungen. Unterdessen bleiben die Erwartungen an den Erfolg der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft hoch.







