Grüne fordern radikale Wende für zuverlässigeren Schienenverkehr in der Region
George BenthinGrüne fordern radikale Wende für zuverlässigeren Schienenverkehr in der Region
Die Grünen haben zentrale Prioritäten zur Verbesserung des Schienenverkehrs in der Region vorgestellt. Zwar läuft die Modernisierung des deutschen Schienennetzes, doch bleiben Verspätungen und Ausfälle für Fahrgäste ein großes Problem. Die Partei will den Bahnverkehr zuverlässiger, sicherer und attraktiver als Alternative zum Privatauto gestalten.
Nach den jüngsten Sperrungen auf den Linien RE7 und RB48 können Pendler nun wieder aufatmen. Dennoch stehen umfangreiche Bauarbeiten noch an. Die Grünen fordern eine bessere Koordinierung dieser Projekte, um künftige Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Eine direkte Verbindung zwischen Solingen, Wuppertal und dem östlichen Ruhrgebiet steht ganz oben auf der Wunschliste. Dafür soll die RE2-Linie umgeleitet werden. Leon Kröck, Fraktionsvorsitzender der Solinger Grünen, dankte den Anwohnern für ihre Geduld während der anhaltenden Einschränkungen.
Die Grünen setzen sich zudem für die Elektrifizierung und Verlängerung der S7 bis Düsseldorf ein. Vor Baubeginn des RRX verlangen sie den Bau zusätzlicher Weichen in der Nähe von Düsseldorf-Eller Mitte. Ein weiteres zentrales Ziel ist die beschleunigte Modernisierung der Signaltechnik.
Mit ihren Vorschlägen strebt die Partei ein effizienteres und fahrgastfreundlicheres Schienennetz an. Die Maßnahmen sollen die Abhängigkeit vom Privatverkehr verringern und die regionale Vernetzung verbessern. Die Grünen betonen, dass ein gut funktionierender Schienenverkehr unverzichtbar für eine nachhaltige Mobilität ist.
