Hamburgs Innensenator blockiert GdP-Kampagne für bundesweites Böllerverbot trotz Millionen-Unterschriften
Hans-Werner HövelHamburgs Innensenator blockiert GdP-Kampagne für bundesweites Böllerverbot trotz Millionen-Unterschriften
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg hat in ihrer Kampagne für ein bundesweites Böllerverbot einen Rückschlag erlitten. Die Initiative hatte kürzlich 3,3 Millionen Unterschriften gesammelt, doch Innensenator Andy Grote lehnte den Vorstoß offiziell ab.
Die GdP reichte eine Petition ein, um das Verbot voranzutreiben. Senator Grote, Hamburgs Innensenator, weigerte sich jedoch, die neuen Unterschriften entgegenzunehmen. Sein Büro begründete dies damit, dass der Inhalt der Petition mit einem bereits im Vorjahr eingereichten Antrag identisch sei.
Als Reaktion rief die Gewerkschaft ihre Unterstützer dazu auf, Grote auf Instagram zu markieren. Ziel war es, den politischen Druck auf den Senator zu erhöhen, um ihn zu einer erneuten Prüfung des Verbots zu bewegen.
Da die aktuelle Petition aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Vorjahresversion nicht anerkannt wird, bleibt der Antrag vorerst blockiert. Die Kampagne der GdP geht zwar weiter, doch die Ablehnung verzögert jede unmittelbare Umsetzung des geplanten Böllerverbots.






