Hamburgs neuer Erzbischof Stefan Heße predigt Hoffnung für 2024
Hildegund LachmannKatholischer Erzbischof: Lasst uns Hoffnungsträger sein - Hamburgs neuer Erzbischof Stefan Heße predigt Hoffnung für 2024
Der neu ernannte Hamburger Erzbischof, Stefan Heße, hat eine Botschaft der Hoffnung für das kommende Jahr geteilt. Seine Worte folgen dem Abschluss des Heiligen Jahres, das unter dem Motto 'Pilger der Hoffnung' stand – ein Aufruf zu Optimismus und Erneuerung. Heße, der sein Amt Anfang 2025 antrat, führt nun eine vielfältige katholische Gemeinschaft von rund 340.000 Gläubigen im Norden Deutschlands an.
Erzbischof Heße wurde am 14. März 2025 geweiht, nachdem er zuvor als Generalvikar im Erzbistum Köln gedient hatte. In seiner neuen Rolle steht er nun dem Erzbistum Hamburg vor, das sich über die Stadt selbst, das Land Schleswig-Holstein sowie Teile Mecklenburg-Vorpommerns erstreckt. Die Diözese vereint Katholiken aus 171 Nationen und spiegelt damit eine breite kulturelle und biografische Vielfalt wider.
In seiner jüngsten Stellungnahme blickte Heße mit einem klaren Wunsch auf das Jahr 2024: dass Hoffnung die Verzweiflung überwiege und Liebe den Hass besiege. Er rief dazu auf, Beleidigungen durch Vergebung zu ersetzen und Spaltungen durch Einheit zu überwinden. Seine Worte griffen den Geist des Heiligen Jahres auf und ermutigten die Menschen, dessen Lehren im Alltag zu leben. Die Äußerungen des Erzbischofs kommen zu einer Zeit, in der viele die Herausforderungen des vergangenen Jahres reflektieren. Sein Fokus auf Hoffnung steht im Einklang mit dem Erneuerungsgedanken des Heiligen Jahres und soll die Gläubigen dazu anregen, der Zukunft mit Zuversicht und Mitgefühl zu begegnen.
Heßes Botschaft skizziert eine Vision für ein Jahr, das von mehr Güte und Solidarität geprägt sein soll. Seine Führung im multikulturellen Erzbistum Hamburg wird die Katholiken der Region nun dabei begleiten, diese Ziele zu verwirklichen. Der Aufruf zu Hoffnung und Einheit bleibt in den kommenden Monaten zentral für seine Mission.