Heidenheim kämpft trotz 0:2 gegen Hamburg um das Bundesliga-Wunder
Birgitt Otto"Bis zum letzten Tag" - Heidenheim gibt nicht auf - Heidenheim kämpft trotz 0:2 gegen Hamburg um das Bundesliga-Wunder
1. FC Heidenheim gibt den Klassenerhalt trotz 0:2-Niederlage gegen den Hamburger SV noch nicht auf
Trotz der 0:2-Heimniederlage gegen den Hamburger SV glaubt der 1. FC Heidenheim weiterhin an das Wunder des Klassenerhalts. Mit elf kostenlosen spiele bis zum Saisonende liegt die Mannschaft sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz – doch Spieler und Verantwortliche betonen: Man wird bis zum letzten Pfiff kämpfen.
Nach 21 Spieltagen der Bundesliga-Saison 2025/2026 befindet sich Heidenheim weiterhin in den Abstiegsrängen. Mit einer Torbilanz von –28, der schlechtesten der Liga, beträgt der effektive Rückstand laut Trainer Frank Schmidt sogar sieben Punkte. Zwar räumte er die schwierige Situation ein, schloss eine spiele aber keinesfalls aus.
Gegen Hamburg bemühte sich Heidenheim vergeblich um den Ausgleich, verpasste es jedoch, die wenigen Chancen zu nutzen. Verteidiger Marnon Busch gab zu, dass die Schwächen in Offensive und Defensive die Mannschaft wichtige Punkte kosten. Mittelfeldspieler Niklas Dorsch zeigte sich dagegen kämpferisch und forderte die Mannschaft auf, die verbleibenden Partien mit einer "Alles-oder-nichts"-Mentalität anzugehen.
Am kommenden Wochenende gastiert Heidenheim beim FC Augsburg – auf der Suche nach dem ersten Sieg seit neun Spielen. Schmidt betonte, dass nun jedes Spiel existenzielle Bedeutung habe. Die Mannschaft bleibt trotzig und schwört, bis zum letzten Spieltag alles zu geben.
Heidenheims Hoffnung auf den Klassenerhalt hängt davon ab, knappe Niederlagen in Punkte umzumünzen. Das Duell in Augsburg könnte zum Wendepunkt werden, sollte die Serie ohne Sieg endlich durchbrochen werden. Mit elf kostenlosen spiele vor dem Saisonfinale heißt die Devise: Der Kampf ist noch lange nicht verloren.